<2009-02-21> Allgemeine Service+Tarife-FAQ
Date: Sun, 01 Mar 2009 00:00:00 +0100 Message-ID: <service+tarife-faq-2009-03-01@faqs.marclanger.de> From: marc@marclanger.de (Marc Langer) Sender: marc@marclanger.de (Marc Langer) Newsgroups: de.comm.anbieter.festnetz.misc, de.comm.anbieter.mobil Subject: <2009-02-21> Allgemeine Service+Tarife-FAQ Archive-name: de/tk-faq Posting-frequency: twice a month (1st and 15th) Last-modified: 23.02.2009 URL: http://www.marclanger.de/faq/service+tarife.txt Usenet: de.comm.anbieter.festnetz.misc, de.comm.anbieter.mobil, de.answers, news.answers Diskussion: Jeweils passende Gruppe der de.comm-Hierarchie. Followup-To auf de.comm.anbieter.festnetz.misc gesetzt, ggf. passendere Gruppe benutzen FAQ-Betreuung: Marc Langer <marc@marclanger.de> FAQ-Gründer: Carsten Strache <use.nospam@strache.de> Mitarbeit u.a.: Henning Gajek, Ralf G. R. Bergs, Raphael Kallensee, Jürgen Stessun, Martin Ramsch, Martin Liske, Andreas Nitschke, Stephan Schneider, Stefan Blobner, Bertram Schlenker, Oliver Reimann, Dennis Munoz, Bernd-David Rückert, Tobias Brendler, Georg Westermann, Tim Joswig, Georg Neis, Ronny Hick, Frank Markopoulos, Andreas T Stier, Oliver Friedman, Steffen Wenzel, Martin Krieger, Kaweh Jazayeri, Andreas Schael, Theo Noll, Martin Gerdes. Änderungen in der aktuellen Version: - Abschnitt 04: 0900531 geändert - Abschnitt 09: Abschnitt mit Telefonsäulen/Kartentelefonen aktualisiert - Abschnitt 18: entfällt (Alternativnummer für E-Plus-Hotline 0177-1000) - Abschnitt 23: überarbeitet - Änderungen aus <4997e056$0$32682$9b4e6d93@newsspool2.arcor-online.net> Diese FAQ wird regelmäßig in den o.a. Newsgruppen veröffentlicht und ist unter der genannten URL zu finden. Am Anfang der einzelnen Punkte steht das Datum, an dem dieser Punkt von mir zum letzten Mal aktualisiert wurde. Inhalt: -------------------- 01 Call by Call & Preselection 02 Wem gehört die 01028 (Nutzung durch diverse Reseller)? 03 Wie groß ist mein Citybereich? 04 Was ist 'offenes' CallByCall? 05 Bei wem muss ich reklamieren, wenn die CbC-Abrechnung nicht stimmt? 06 Tarifinfos bei AktivPlus, xxl, Select 5/10, Select 5/30 07 CLIP? CLIR? (Rufnummernanzeige) 08 Monitormodus von Handys 09 Der Anrufbeantworter bei e-plus lässt sich nur mit Tricks abschalten 10 eMails an Handys 11 SMS (Kurznachrichten) in andere Netze 12 Callback & Callthrough 14 Guthabenkarten (Xtra, CallYa, Free&Easy, Loop) 14a Einschränkungen von Guthabenkarten 14b Discounter-Karten 15 Wie funktionieren 'Ortstarife' im Mobilfunk? 16 Kann man günstiger telephonieren, wenn man bestimmte Codes wählt? 17 Was kosten Servicenummern? 19 Wieso sind Ludwigshafen und Mannheim zwei Ortsnetze? 20 Was bedeuten die Tarifbezeichnungen wie z. B. 1/1 oder 60/60? 21 Werbefinanziertes Telefonieren 22 Wofür steht die Vorwahl 01888 und was kostet sie? 23 Steuerung der Vermittlungsstelle (spezielle Leistungsmerkmale) 23a Gegenüberstellung der Steuercodes im Fest- und Mobilfunknetz 24 Allgemeine Erläuterungen zur T-NetBox und Sprachbox 25 Weitere Möglichkeiten der Benachrichtigung bei verpassten Anrufen 26 Rufnummern-Mitnahme im Mobilfunk 27 Rufnummern-Mitnahme im Festnetz A Einige Begriffe -------------------- 01 Call by Call & Preselection (06.04.2007) Zunächst einige Abkürzungen: Telco - Telekommunikationsgesellschaft CbC - Call by Call TNB - Teilnehmernetzbetreiber (bei dem der Anschluss geschaltet ist) VNB - Verbindungsnetzbetreiber (eine andere Gesellschaft, die per Call by Call oder Preselection ausgewählt wird) Call by Call (CbC) ist das Verfahren, bei dem sich der Anrufer bei *jedem* Gespräch eine andere Telefongesellschaft aussuchen kann. Er wählt dazu die Netzkennzahl des entsprechenden Anbieters vor, welche wie folgt aufgebaut ist: 0100yy (y = 0..9) - oder - 010xy (y = 0..9, x = 1..9) Die 6-stelligen Kennzahlen (die mit 0100 beginnen) wurden erst Mitte 1998 eingeführt, nachdem die ersten 90 Nummern (zwischen 01010 und 01099) alle vergeben waren. Nähere Informationen zu diesem Thema findet man auf http://www.bundesnetzagentur.de im Bereich "Rufnummernverwaltung". CbC funktioniert bisher nur im Festnetz. Im Mobilfunk soll es laut Bundesnetzagentur wegen der hohen Investitionskosten der Netzanbieter noch viele Jahre ausgesetzt werden. Ortsgespräche, also Gespräche innerhalb desselben Vorwahlbereiches, können seit dem 25. April 2003 ebenfalls per Call-by-Call geführt werden. Die eigene Ortsvorwahl muss nicht mitgewählt werden, lediglich die entsprechende 010xx-Vorwahl und direkt dahinter die Ortsnetzrufnummer. Allerdings bieten nur ein paar CbC-Anbieter Ortsgespräche an, viele von diesen sogar (noch) nicht bundesweit. Testen kann man das, indem man es einfach ausprobiert. Funktioniert es nicht, so sollte man folgende Ansage hören: "Der von Ihnen ausgewählte Netzbetreiber bietet den von Ihnen gewünschten Dienst in Ihrem Bereich derzeit nicht an." Diese Ansage sollte auch bei Wahl der Testrufnummer 010xx-0311 kommen. Bundesweit gehen 01013, 01019, 01038, 01045, 01051, 01070, 01090 sowie (anmeldepflichtig, über Reseller) die 01088 von Verizon. Mittlerweile eher historischen Wert als Tarifzone hat der "Nahbereich" oder "Citybereich", ein etwa 20 km breiter Gürtel ums eigene Ortsnetz. Als mittlerweile fast einziger Anbieter berechnet die Deutsche Telekom Telefonate dorthin zum Ortstarif, die meisten anderen Gesellschaften zum Ferntarif. Angesichts der dramatisch gesunkenen Gesprächsentgelte (und des mittlerweile kleinen Unterschied zwischen Orts- und Ferntarifen ist das heute kein großer Vor- oder Nachteil mehr. Jeder Telefonanschluss ist in der Vermittlung auf einen bestimmten Verbindungsnetzbetreiber voreingestellt, und zwar getrennt für Fern- und Ortsgespräche. Standardmäßig ist jeder Anschluss auf den Teilnehmernetzbetreiber voreingestellt, bei Telekom-Anschlüssen also auf die 01033 der Telekom. Bei jedem Telefonat ohne Vorvorwahl ergänzt die Vermittlung diese entsprechend der Voreinstellung, im Beispiel geht also ein Gespräch ohne Vorvorwahl über das Netz der Deutschen Telekom. Bei Telekomanschlüssen kann der Kunde diese Voreinstellung ändern lassen, und zwar getrennt für Fern- und Ortsgespräche. Wenn er das tut, gehen Gespräche ohne Vorvorwahl in Zukunft über das Netz einer anderen Telefongesellschaft. Andere Anbieter lassen i.d.R. nur Gespräche über ihr eigenes Netz zu, z.B. bei Arcor ist also keine Preselection und kein Call by Call möglich. Lediglich die Telekom ist verpflichtet, dieses bei ihren Telefonanschlüssen anzubieten. Um die Voreinstellung zu prüfen, beispielsweise um festzustellen, ob eine Änderung der Voreinstellung bereits wirksam ist, ruft man 0310 (für Ferngespräche) und 0311 (für Ortsgespräche) an. Man hört unter diesen Nummern eine kostenlose Ansage des entsprechenden Verbindungsnetzbetreibers. Die Telekom berechnet für eine Änderung der Voreinstellung ein Entgelt in Höhe von 5,11 Euro. Manche Telefongesellschaften erstatten dieses Entgelt (beispielsweise in Form einer Gutschrift). Das CbC-Verfahren ist von einer Voreinstellung unabhängig. Auch nach einer Änderung der Voreinstellung kann man beliebig vorvorwählen. Um den bisherigen VNB doch noch zu nutzen, muss man nun dessen Vorwahl benutzen, z.B. die 01033, um doch noch ein Gespräch über die Telekom zu führen. Eine vielverwendete Referenzseite, die Informationen und Tarife aller auf dem Markt befindlichen Telefongesellschaften bereitstellt, ist http://www.teltarif.de/ Eine Übersicht über die einzelnen Tarife findet man auch z.B. hier: http://www.billiger-telefonieren.de/ Übersichten über die Anbieter von offenem Call by Call (Auswahl): http://blitztarif.de/ http://telcolist.de/ (leider nicht mehr geflegt) Der Verbraucherservice der Bundesnetzagentur (BNetzA) ist unter den Telefonnummern 01805 / 101000 (14 Cent die Minute) oder 030 / 2248 05 00 zu erreichen. Die Apparate sind von Montag bis Freitag jeweils von 9 bis 15 Uhr besetzt. Fax: 030 2248 05 15. URL: http://www.bundesnetzagentur.de/ Link zum Mailformular: http://www.bundesnetzagentur.de/enid/Kontakt_-__Wegbeschreibungen/Fragen_an_den_Verbraucherservice_Telekommunikation_1ml.html -------------------- 02 Tiscali & Co: Wem gehört die 01028? (17.05.2008) Die 01028 gehört der Firma Colt Telecom, die jedoch nur Geschäftskunden bedient. Einige andere Firmen 'resellen' die 01028, d.h. sie melden in Ihrem Namen den Anschluss bei Colt an. Meldet man sich bei verschiedenen Resellern an, so wird bei Colt die zuerst eingegangene Anmeldung durchgeführt. Jede weitere wird zurückgewiesen. Bei welcher Gesellschaft die Anmeldung nun funktioniert hat, erfährt man nur bei der jeweiligen Gesellschaft selbst. -------------------- 03 Wie groß ist mein Citybereich? (20.10.2005) Für Telekom-Kunden ist dieses unter http://www.t-com-specials.de/privatkunden/citybereich/content.php ermittelbar. -------------------- 04 Was ist 'offenes' CallByCall? (21.02.2009) Gespräche im offenen CbC, d.h. *ohne* Anmeldung und folglich ohne Mindestumsatz, sind momentan über folgende Anbieter möglich: 010|TA|net|Anbieter, Marke, weitere Anmerkungen ---|--|---|----------------------------------------------------------- 012|T | |010012 Telecom GmbH 013| | 55|"Null 100 13" (SNT Greifswald GmbH, 0800-1013620) 017|A | 78|010017 Telecom GmbH 018| | 40|Broadnet Deutschland GmbH 023|D*| |Dial 023 GmbH, Solmsstr. 18, 60486 Frankfurt; TA nur Festnetz 029|t | 58|TelemediaConnect GmbH 040| | |Mox Telecom AG; CLIR permanent! 049| | 73|§Myshop; (Milleni.com) 057|t | 58|§VOIPGO (Voipax GmbH) 058| | 58|§Pennyphone GmbH 066| | |§MCN tele.com AG 090| | 40|010090 GmbH 12 |_T| 40|01012telecom (Ventelo GmbH, 50829 Köln) 13R| | |TELE2 GmbH 15 |i | |Maestro Telecom GmbH 17 |A | 78|Discount Telecom S&V GmbH 19R| | |01019 Telefondienste GmbH 20 | | 70|Arcor [08000311070]; regionale Nr. (war ISIS) 21 |T*| |§YooCALL (IN-telegence GmbH & Co. KG); Texte nur, | | |wenn (ISDN) Endgerät nicht squelcht (dann Dummy-Anläuten) 23r| | |§Versatel AG; 0800-IbC; 01046 24r| | 19|01024 Telefondienste GmbH 26 |i | 71|01026 Telecom GmbH & Co. KG 27 |t | 58|§DIALMEX GmbH 28R| | |§fidelity-tele.com/cbc2.de; COMUNDO<---COLT Bestands- | | |Kunden haben 032 u. Postpaid T-Com, aber "Abstellgleistarif" | | |http://www.comundo.de/resources/tiscali_preiliste_20080401.pdf 29 |t | 58|§01029 Telecom GmbH 30 |t | 58|§01030 Telecom GmbH 35 |i | 71|01035 Telecom GmbH 37 | | 58|§01037 Telecom GmbH 38R| | |01038 Sparfon GmbH (Telefónica) 39 |_A| |First Communication GmbH 40 | | |Ventelo GmbH [QSC] 41r| | |Hansenet/Alice; Ortsgespräche nur regional (HH) 42 | | 58|§Telecall Services GmbH 43r| | |§KielNet - regional in Kiel und Umgebung (=TNB, minimal) 44 | | 23|Tropolys-Verbund, Fa. PTT-Minex; bei 032: 0711997820 call deflection 45R| | 38|§intelicom Networks GmbH; www.yellex.com 47 | | 51|01047 Call by Call GmbH 49 | | 73|§European Telecommunication Holding AG 50 | | 19|01050.com GmbH 51R|i | |01051 Telecom GmbH 52 |_T| 40|01052telecom - EPAG Domainservices GmbH 53 | *| 78|fon4U Telecom GmbH; branding-Ansage 54 |t | 58|§Linkware GmbH 55 | | |Prompt GmbH (SNT Multiconnect GmbH & Co. KG) 56 |T*| |PM2 Telecommunication GmbH; Sipgate-Nrn. Sonderpreis 57 |D |012|01057 [FAIRTALK] Protel GmbH 58r|t | 77|§01058 Telecom GmbH; Alt. f. Ort: 090033358 59 | | 66|§01059 GmbH 63 | | |§01063 TELECOM GmbH & Co. KG 66 |d | |§01066 GmbH 67 |T*| 78|Linecall Telecom GmbH 70R| | |Arcor AG (ab Mitte 2009 Markenende ==>Vodafone) 71 |i | |01071 Telecom GmbH 72 | | 94|01072 Telecom GmbH 73 | | |milleni.com GmbH 74 | | 19|(01074) tellfon GmbH; EVÜ nicht über 01019 75 | | |callandoFon (01075 Telecom GmbH, envacom) 76 | | 51|01076 Telecom GmbH 77 |t | |§Callax Telecom Holding GmbH 78r| | |3U HOLDING AG 79R|_T| 40|star79 (Ventelo GmbH) 80 | | |§telegate AG 81 |i | |01081 Telecom AG 83 | | 19|01083 Sparfon (01083.com GmbH) 84 |i | 51|01084 Telecom GmbH 85 |t | 94|01085 GmbH 86r|T*| 78|One Tel Telecommunication GmbH 88R| | |Verizon Dtld. GmbH; "bluerate Sparverbindungen" 90R| | |BT Deutschland GmbH 92 |t | |fonissimo (Forester GmbH); 080001092-03/04 94 | | |§Star Communications GmbH 95 | | 94|eSTART Telecom GmbH 97 |_T| 40|01097telecom 99 | _| 39|First Telecom GmbH; branding-TA CbC mit 0900-Nummern (Quasi-CallThrough - bei Ortsgesprächen Vorwahlwählen erforderlich), nur über T-Com: Nummer |TA|net|Anbieter/Produkt; Anmerkungen --------|--|---|---------------------------------------- 090050 |t | 58|Inland: nur Mobil 0900531 |t | 58|0310 kostet (1,99 EUR/Min.); auch von Arcor-ISDN aus nutzbar 09001035|t | 51|Nur Inland; TA: Dummynrn. mgl. 09001051|t | 51|Nur Inland; TA: Dummynrn. mgl. LEGENDE r|Ortsgespräche möglich ('R': überall) -+---- _|TA wird als nicht zum Telefonat zugehörig zeitlich |vorgezogen (= ertönt nur, wenn Sprechmodus = im-Amt) |==> bis auf 01039/01099 alle nachwahlfähig t|Tarifansage ('T': Anläuten erst *nach* der TA) A|TA nur zu Auslandszielen (01039 hat sonst Werbetext) i|Preisabfrage auch per DTMF-Menü (010xx0310 und 0800xxxxxxx) d|TA nur zu Inlandszielen *|CCNR nicht -+---- §|032-Nummern gesperrt Diese werden über die Rechnung des Teilnehmernetzbetreibers [TNB] (im Prinzip immer DTAG T-Com, da bei anderen TNBs kein CbC möglich ist) abgerechnet. Bei 'echten' CbC-Gesprächen, d.h. ohne explizite Anmeldung beim jeweiligen Betreiber, kann weder eine Grundgebühr noch ein Mindestumsatz verlangt werden, da evtl. Vertragsbestimmungen nur für die Dauer der Verbindung gültig sind. Die 010-Gasse kann kostenlos gesperrt werden; hierbei entfällt die Möglichkeit, andere Vorvorwahlen als 01033 per 010xx/0100xx zu nutzen. Alternative TNB erfordern evtl. noch eine 0049-Sperre im Endgerät (z. B. Arcor/01070). Die Abrechnung der über alternative VNB geführten Verbindungen kann sich manchmal verzögern (Rechnungszeilentarif; Schnittstelle). Zusätzlich zu den alternativen VNBs gibt es auch die Möglichkeit, eine 0180-Nummer zu benutzen. "CITYCALL" 018010-51/58 bietet hierbei auch die Möglichkeit der Tarifierung erst nach Gesprächsbeginn, ist jedoch nur noch vom T-Com-Festnetz und vom Handy aus verschaltet. Manche Anbieter (aktuell: 01033, 01058, 01021) bieten auch sogenannte R-Gespräche (reverse charging, kommt aus den USA) an. Dieser Dienst ist oft gesperrt (z. B. Arcor, Sipgate), evtl. doch eingeleitete Verbindungen werden vom Dial-System gekappt. Sperrung für Telekom-Kunden über info.r-gespraech@t-com.net / http://hilfe.telekom.de/hsp/cms/content/HSP/de/2052?formName=THome_Unterwegstelefonieren_RGesprche über die "DSL-Telefonie-Einstellungen" (redundant) oder Hotline 0800-3301000 oder Fax 08003301009. Das Wiederöffnen für R-Gespräche ist kostenpflichtig (Ausnahme: nur T-Online DSL-Telefonie ist auf Abweisen konfiguriert). Bei Missbrauch des Dienstes (Klingelstörer) erfolgt eine zeitlich definierte Einwahlsperre. -------------------- 05 Bei wem muss ich reklamieren, wenn die CbC-Abrechnung nicht stimmt? (16.04.2006) Wenn ein Anbieter über die Rechnung der Telekom abrechnet, wird die Service-Nummer des jeweiligen Anbieters dort mit angegeben. Nur diese Stelle ist für Rechnungsunstimmigkeiten zuständig. Bei Kürzung des Rechnungsbetrages ist zu beachten, dass der Telekom schriftlich mitgeteilt werden muss, welche Position gekürzt wurde. Bei schriftlicher Beschwerde ist zu erwähnen: - Welche Punkte werden konkret beanstandet? - bei Bankeinzug Hinweis: gegebenenfalls Lastschrift stornieren, allerdings bei der Telekom mit Bearbeitungsgebühren ("Vertragsstrafe" lt. AGB) verbunden - dem Rechnungssteller ist schriftlich eine Frist setzen (zwei Wochen) Hinweis: Bei Fristen muß man immer den Tag des Fristablaufs nennen, nicht etwa den Zeitraum. Also nicht "Erstatten Sie den überzahlten Rechnungsbetrag binnen zwei Wochen zurück." sondern "Erstatten Sie den überzahlten Betrag bis zum Freitag, den xx.xx.xx." - Beschwerde sollte umgehend nach Rechnungserhalt erfolgen (Speicherung der Gesprächsdaten meist nur bis 80 Tage nach Rechnung) -------------------- 06 Tarifinfos bei AktivPlus, XXL, Select 5/10, Select 5/30 (21.09.2006) Bei Gesprächen über die Deutsche Telekom gibt es die Möglichkeit, sich die Einheiten anzeigen zu lassen. Bei analogen Anschlüssen geschieht dies über einen 16 kHz-Impuls, der über die Leitung gesendet wird. Dieser Ton ist für das menschliche Gehör in der Regel nicht vernehmbar, kann aber Modem-Verbindungen stören. Bei ISDN werden die Einheiten entweder nach dem Gespräch (nur noch für Bestandskunden verfügbar) oder während und nach dem Gespräch über den D-Kanal übermittelt. Bei den Options-Tarifen (z.B. AktivPlus, Select 5/30, ...) läuft dieser Gebührenimpuls jedoch nicht korrekt, da der Rabatt erst bei der Rechnungslegung verrechnet wird, beim Gebührenimpuls wird jedoch die normale Gebühr *ohne* Rabatt angezeigt. Ganz allgemein sind die althergebrachten "Einheiten" auf dem Rückzug. Bei Neuanschlüssen ("Call plus") rechnet nun endlich auch die DTAG allgemein im Minutentakt ab. "Einheiten" gibts also nur noch bei Altanschlüssen. -------------------- 07 CLIP? CLIR? (Rufnummernanzeige) (13.11.2008) CLIP: AnGErufener sieht Rufnummer von ANrufer (Leistungsmerkmal beim AnGErufenen) CLIR: AnGErufener sieht *nicht* Nummer von ANrufer (LM beim ANrufer) COLP: ANrufer sieht (echte) Nummer vom AnGErufenen (LM beim ANrufer) COLR: ANrufer sieht *nicht* (echte) Nummer vom AnGErufenen (LM beim AnGErufenen) Bei der Rufnummern-Unterdrückung werden 4 Varianten unterschieden: CLIR 0 - ständige Übermittlung der eigenen Rufnummer (keine Möglichkeit der Unterdrückung) CLIR 1 - fallweise Übermittlung bei ständiger Unterdrückung (bei der Telekom nicht mehr bestellbar) CLIR 2 - fallweise Unterdrückung bei ständiger Übermittlung (Standard) (bei Analog-Anschluss mit *31# vor der Wahl der Rufnr.) CLIR 3 - ständige Unterdrückung der Rufnummern-Übermittlung (keine Möglichkeit, die eigene Rufnummer zu übermitteln) Bei ISDN wird die fallweise Übermittlung/Unterdrückung durch die entsprechende Funktion des Gerätes gesteuert. Standardmäßig freigeschaltet ist Nicht-CLIR (sprich: A ruft bei B an, B sieht Nummer von A) bei ISDN-Anschlüssen sowie bei neuen (ab 15.01.1998) Analog-Anschlüssen. Oft wird man auch bei der Beauftragung des Anschlusses danach gefragt. Bei unerwünschtem Telefonbucheintrag wird üblicherweise die ständige Unterdrückung (CLIR 3) geschaltet, wenn nichts anderes angegeben wird. Bei älteren Analog-Anschlüssen lässt sich CLIR kostenlos bei der 0800-3301000 deaktivieren bzw. auf nur fallweises CLIR (Aktivierung durch *31# vor jedem Gespräch bei vielen Geräten mit Telefonanlagenfunktion) umstellen. Ständiges COLR ist kostenlos erhältlich und wird z.B. bei Sipgate beim Ausschalten der Rufnummernübermittlung über das Webfrontend mit aktiviert. -------------------- 08 Monitormodus von Handys (30.09.2008) Im Monitormodus kann man - grob ausgedrückt - die Empfangs- und Sendeaktivitäten des Handys verfolgen. Wer sich näher für den Monitormodus interessiert, findet Informationen und Programme unter http://www.nobbi.com (hauptsächlich jedoch für sehr alte Geräte). Siemenshandys lassen sich nach Eingabe von *#06# mit zweimal INFO drücken zu einer Aufstellung "CC-Monitor" mit Statuscodes bringen, die z.B. mit einem Programm von http://www.s25atonce.de entschlüsselt/dargestellt werden können. Nokiahandys bieten die Funktion über die SymbianOS-Schnittstelle an, ältere Geräte müssen mit Handyknackwerkzeugen bearbeitet werden. Unter folgender Adresse gibt es ein Crackprogramm für Siemens/BenQ-Geräte: http://www.multihandyhacking.de/board/view.php?pg=sie_unlock_midlet Es schaltet einige Zusatzfunktionen frei. -------------------- 09 Der Anrufbeantworter bei e-plus lässt sich nur mit Tricks abschalten (23.02.2009) Im Gegensatz zu D1 und D2 bietet e-plus einen (in den Alt- Verträgen) kostenlosen Anrufbeantworter an, d.h. die Umleitung dorthin und das Abhören sind frei. Daher hat sich EPM (e-plus Mobilfunk) dafür entschieden, dass man die Rufumleitung bei Nichterreichbarkeit bzw. Nichtannahme in ihrem Netz nicht ausschalten kann. Bei der Hotline oder Online-Kundenbetreuung kann man die *komplette* Abschaltung des AB verlangen. Die temporäre Abschaltung des AB lässt sich nur durch Tricks bewerkstelligen. Die bisher empfohlene Umleitung auf die +49 177 777 77 77 funktioniert leider nicht mehr zuverlässig und führt teilweise zu kostenpflichtigen Verbindungen. Man kann aber z.B. eine Telefonsäule oder ein Kartentelefon (Minimal-Fernsprecher-ohne-Zahlungsfunktion oder "Club-Telefone" funktionieren nicht!) oder eine Surfsäule der Telekom nehmen, dort werden oft Sprachverbindungen abgewiesen (besetzt, gassen- besetzt oder Fehlermeldung). Die jeweilige Rufnummer lässt sich aus der angeschlagenen Standortnummer entnehmen. Eventuelle bei der Standortnummer auf die Vorwahl folgende Nullen dürfen nicht mitgewaehlt werden, da ansonsten eine Ansage kommt, dass die Nummer nicht vergeben ist. So kommt z.B. bei Weiterleitung auf die München 089-30763416 die Meldung "Hat aufgelegt" oder Besetzt, bei Verwendung der 089-(00)27375675 (SO Bauerstr. 26) immer ein "Die von Ihnen gewählte Rufnummer ist vorübergehend nicht erreichbar" (Besetzt ohne CCBS; Nummer existiert, keine Verbindung möglich). Auch auf "Abweisen weitergeleiteter Verbindungen" eingestellte Anschlüsse sind benutzbar (Gassenbesetzt). Dieses Vorgehen ist bei einer Free&Easy-Karte nicht möglich, da dort die Umleitungen nicht auf andere Nummern gelenkt werden können. Statt dessen sollte man in der Mailbox mit Ziffer 3 in das Menü "persönliche Optionen" gehen, eine 1 für "Name und Begrüßung" wählen und dann mit 4 eine Abwesenheits-Ansage aufzeichnen, wobei anschließend noch eine Netz-Ansage für künftige Anrufer kommt, dass keine Aufzeichnung mehr möglich ist, was die Aufzeichnung kurzen Lärms/Rauschens nahelegt. Anschließend kann niemand eine Nachricht hinterlassen und das (kostenpflichtige) Abhören entfällt. (Entnommen von: http://www.geocities.com/WallStreet/2355/t_gsm_feab.htm) Es erfolgt dann allerdings auch keine Benachrichtigung mit der Rufnummer eines Anrufers mehr, der auf der Mailbox gelandet ist. -------------------- 10 eMails an Handys (03.10.2006) Bei E-Plus-Laufzeitverträgen kann man mittels einer SMS mit dem Text "START" an die Kurzwahl 1001 eine E-Mail-Adresse <E-Plus-Nummer>@sms.eplus.de einrichten, die dann ans Handy als SMS weitergeleitet wird. Leider wird nur der Absender und Betreff uebermittelt. Allgemein, auch bei Free&Easy, kann man sich über eingehende E-Mails auf einem E-Plus-Mailkonto per SMS benachrichtigen lassen (eplus-online.de bzw. imail.de Account). Bei o2 besteht die Möglichkeit, mit der Tarifoption "o2 Active E-Mail" einen Pauschaltarif abzuschließen (Vertragslaufzeit 3 Monate mit vier Wochen Kündigungsfrist, so dass ohne weitere Kosten über jede eingehende Mail (Adresse: <o2-Nummer>@o2online.de, Alias lässt sich einrichten) eine SMS-Benachrichtigung (inkl. Anfang des Textes) erfolgen kann und ein kostenloses Einloggen in den Mailaccount per WAP möglich ist. Eine Liste mit Online-Gates zu den Mobilfunknetzen findet sich auf http://www.teltarif.de (ist auf der Startseite verlinkt). Kostenpflichtige Services gibt es z.B. bei http://www.geonet.de/ (Grundgebühr, SMS kostenlos per Webinterface, 6 Cent pro SMS bei Versand per Mail), http://www.mobidig.com/, http://www.ruz.de/ Bei Arcor kann man mit dem Call-by-Call Internetzugang 3 SMS pro Monat kostenlos versenden. Flatrate-Kunden haben 10 SMS pro Monat frei. Die Nutzung ist auch möglich, wenn man sich über andere Provider ins Internet einwählt. Auch DSL minutes-Kunden haben die 10 Frei-SMS des PIA special. Im PIA im Menüpunkt "Mein Account" kann man sich für den SMS-Versand freischalten lassen ("Leistungsumfang"). Unter http://www.12online.de und http://www.freenet.de gibt es ebenfalls Frei-SMS nach Registrierung eines Mailaccounts. Die Mailforwarder http://www.gmx.de/ und http://www.daybyday.de/ bieten momentan eine Weiterleitung von eMails auf Handys an. Bei GMX gibt es außerdem erweiterte Angebote über eine eigene 2 MB große Windows-Software: Für 2,99 Euro sind 50 SMS pro Monat verschickbar, allerdings nur mit der GMX-eigenen Software bzw. Webinterface. Eine interessante e-mail-lose Alternative zum Offline-Schreiben von SMS bietet eine Software für Modem oder ISDN, die SMS per Einwahl verschickt und die es von D2 noch gibt. Der Handshake wird allerdings voll mitberechnet. Freeware-Programme sind z.B. unter http://www.rui.de/mobil/smsman/index.html und http://www.phoner.de erhältlich. Bei Call-by-Call Anbietern mit Sekundentakt werden diese Nummern (z.B. bei E+ die 1167) allerdings teuer mit Sondertarifen abgerechnet. Einzige Ausnahme sind COLT-Reseller unter der 01028 (mit Anmeldung) sowie die 01039 und 01088. -------------------- 11 SMS (Kurznachrichten) in andere Netze (10.12.2008) Folgende Nummern müssen unter Service-Center im Handy eingegeben werden, um Kurznachrichten zu verschicken: D2 -> E+, D1, o2: SMS-Center +49 172 22 70 333 eingeben (! 19,8 Cent/SMS!) (D2 funktioniert hiermit auch, kostet aber ebenfalls 19,8 Cent/SMS) D2 -> D2: SMSC +49 172 22 70 000 (11,7 Cent/SMS netzintern, D1, E+ und o2 funktionieren hiermit auch, kosten aber einen Aufschlag von 17,9 Cent/SMS!, SMS ins Ausland kostet hier 29 Cent/SMS) D1 -> D1, D2, E+, o2: SMSC +49 171 076 0000 eingeben (19 Cent/SMS in den neuen Tarifen) E+ -> D1, D2, E+, o2: SMSC +49 177 06 -10000 od. -20000 (19 Cent/SMS in den neuen Tarifen) (Abonnieren der Info-Dienste per SMS kostenlos, aber Empfang der Info-Mitteilungen kostet dann) o2 Laufzeitvertrag -> D1,D2, E+, o2 : +49 176 0000 443 (19 Cent/SMS in den neuen Tarifen) o2 Loop -> D1,D2, E+, o2 : +49 176 0000 443 (19 Cent/SMS) Die angegebenen netzinternen Preise gelten nur für Laufzeitverträge. Bei Prepaid-Karten kostet jede SMS (egal welches Netz) 19 Cent. Empfangsbestätigungen erhält man, wenn man vor eine SMS *N# setzt, also *N#NACHRICHTTEXT. Ausnahme bei diesem Code: SMS (nicht E-Mail-Texte!) bei T-Mobile und im T-Com-Festnetz mit *T# versehen. Bei E-Mail-Texten ist bei T-Mobile nach der Mailadresse ein *N# erforderlich. Auf jeden Fall werden immer alle kostenpflichtigen SMS von den Netzbetreibern berechnet, egal welches SMSC man benutzt. Beim Versand über ausländ. SMSC (heute meist gesperrt) kann es vorkommen, dass sowohl das dt. als auch das ausländ. Netz Gebühren berechnen. Z.T. werden SMS über ausländische SMSC als 0-1 Sekunden Kurzgespraech (sehr teuer bei 60/1 Taktung) berechnet! eMails vom Handy per SMS funktionieren so: Zuerst die eMail-Adresse eingeben, danach die eigentliche Mail, getrennt durch ein Leerzeichen. Das ganze an die Kurzwahl 8000 (D1), 3400 (D2, 19,8 Cent), 7676245 (SMSMAIL/E+) bzw. 6245 (MAIL/o2, 19 Cent, nur Vertragskunden) senden. Das '@' kann durch ein '*' ersetzt werden. Das "_" (Unterstrich) wird bei E+ durch "--" (doppelminus), bei D1 durch "U" ersetzt. SMS-Senden mit PrePaid: D1-Xtra: 19 Cent / SMS, SMSC +49-171-076-0000 D2-CallYa: 19 Cent / SMS, SMSC +49-172-227-0333 E-Plus Free&Easy Weekend: 19 Cent / SMS, SMSC +49-177-061-0000 oder +49-177-062-0000 o2: 19 Cent / SMS, SMSC +49-176-000-0433 Bei Abschluss eines Vertrages über die Webseite http://www.o2online.de erhält man 100 Frei-SMS pro Monat. Ansonsten bleiben die SMS-Operator-Dienste: D1: +49-171-2002522 (nur Mo-Fr 6:30-22 Uhr, Sa+So 9-20 Uhr) D2: nur *innerhalb* des D2-Netzes (22777) (Vodafone-ComfortMessage); Vodafone-Dial-A-Text (Rufnummer 01722278040): per Zifferncode standardisierte Texte oder numerische Inhalte auswählen/eingeben und ins D2-Netz versenden: http://www.vodafone.de/infofaxe/212.pdf EPlus: +49-177-1166 -------------------- 12 Callback & Callthrough (15.12.2008) Um die hohen Kosten beim mobilen Telefonieren zu senken, bedienen sich viele der o.a. Methoden. Zur Definition: Callback: Man wählt eine Nummer in UK bzw. USA, lässt es einmal klingeln und legt auf. Wenige Sekunden später erhält man einen Rückruf mit einem Freizeichen. Nun kann man lostelefonieren. Callthrough: Man wählt eine kostenlose 0800- oder 00800-Nummer, danach muss man eine ID und eine PIN eingeben. (Einige bieten jetzt den "Super-Dial-In" an: Keine ID&PIN erforderlich, da Erkennung des Anrufers durch Rufnummernübermittlung.) Nun kann man lostelefonieren. Neuerdings berechnet die Telekom bei Anrufen von Telefonzellen aus dem Inhaber (nicht dem Anrufer) von (0)0800-Nummern einen Zuschlag, so dass es dort unter Umständen Einschränkungen geben könnte. Alternativ gibt es Call-by-Call-Dienste über 01801 und 0700-Nummern, die aber nicht in jedem Fall günstiger sind: - 01801051 und 01801058 (http://www.teltarif.de/arch/2002/kw13/s7599.html) (kosten nichts, wenn man es nur klingeln lässt, aber niemand abnimmt!) - 01801203010, 01803220120 und 01805151051 (Easy Telecom) (kosten schon beim klingeln!), funktionieren auch von Arcor-Anschlüssen Die aktuelle Ziel-Liste findet sich unter http://www.easytelecom.de/rates.php - 0700-12070012 und 01805-770577 (http://www.teltarif.de/arch/2002/kw05/s7112.html) Eventuell ist der KomServ Callthrough-Dienst über 01805-024024 eine Möglichkeit zur Kostensenkung bei Auslandsgesprächen. Unicall bietet die 01801-955555 als Callthrough-Dienst (auch ins Ausland) an, siehe http://www.unicall.de/. Funktioniert auch von Telefonzellen aus (20 Cent/Min). Grundsätzlich sind Callthrough-Nummern meist auch über Arcor-ISDN- Anschlüsse zu einem dem Ortstarif ähnlichen Tarif des jeweiligen Anschlusses erreichbar. Über Callback kann man keine 0900er/0800er erreichen (Ausnahme: Atlantic Telecom, dort lassen sich manchmal 0800-Nummern anrufen). 0180er funktionieren. Eine Telefonauskunft erreicht man unter <deutsche Vorwahl> + <Ortsvorwahl> + <Auskunftsnummer>. Einen eigenen Callback kann man sich mit spezieller Software auf seinem eigenen Computer einrichten. Die eigene Nummer kann dann bei den Tarifoptionen der verschiedenen Mobilfunkanbieter als verbilligt erreichbar gewählt werden. Weitere Informationen dazu finden sich hier: http://www.teltarif.de/arch/2000/kw46/s3541.html -------------------- 14 Guthabenkarten (Xtra, CallYa, Free&Easy, Loop) (01.10.2008) Xtra ist die Guthabenkarte von T-Mobile. Die Laufzeit einer Xtra-Card verlängert sich um 18 Monate, sobald eine kostenpflichtige Aktion (Anruf, SMS/MMS etc.) vorgenommen worden ist (Brief/Karte einen Monat vor Abschaltung). Xtra-Konto-Service: Kurzwahl 2000; Konfiguration: 2202 bzw. 2020 (außer bei resellern). Zu Einschränkungen von Xtra gegenüber einem normalen Vertrag siehe Abschnitt 14a. CallYa ist die Guthabenkarte von Vodafone D2. CallYa-Konto-Server (22 9 22). CY-QuickCheck: 22999. Nach einem Jahr ohne Umsatz bzw. ohne eingehende Anrufe wird die Karte für abgehende Anrufe gesperrt, dies kann aber kostenlos über den Menüpunkt#1 der 12007 verhindert werden. Nach einer schriftlichen Kündigung kann das Guthaben zurückerhalten werden. Hierzu muss in der Kündigung eine Bankverbindung angegeben und die SIM-Karte beigelegt werden. Wird unter der 22922 ein Gültigkeitszeitraum angesagt, ist DIESER verbindlich; in diesem Fall ist ein CallYa-Reseller/Service-Provider der für die Erstattung des Restguthabens zuständige Ansprechpartner. Zehnsation FREE ist die Guthabenkarte von E-Plus. Mit 15 Euro Aufladung ist man 6 Monate plus Eins lang erreichbar, bei 20 Euro sind es 8 Monate und bei 30 Euro 12 Monate. Man hat 2 Monate lang die Möglichkeit, seine Rufnummer zu erhalten. Eventuell vorhandenes Restguthaben wird hierbei wieder "gutgeschrieben". Sind keine abgehenden Gespräche mehr möglich, kann man auch keine 0800er anrufen, es sei denn, man lädt wieder Guthaben auf. Maximale Guthabengültig- keitsdauer 24 Monate. Kostenloser Free&Easy-Service (automatisches Ansagemenü) unter 11 55, FREE-Hotline 1150 vom Festnetz aus billiger zu erreichen als vom Handy (1150 hat höheren Tarif als normale Mobilgespräche). o2 Loop S/M/L ist die Guthabenkarte von o2. Das LOOP-Startguthaben ist jeweils ein halbes Jahr gültig. Das selbst aufgebuchte Guthaben verfällt laut einer Gerichtsentscheidung erst nach der Einklagfrist für Ansprüche aus Alltagsgeschäften (3 J.), die Karte wird ohne regelmäßiges Aufladen jedoch für abgehende Gespräche gesperrt. Diesen Termin kann man mit *102# abfragen, die Höhe des Guthabens mit *101# (Achtung, bei aktiver Sperrung wird hier fälschlicherweise 0,- angezeigt!). Einen Monat nach der Sperrung des Kartenguthabens wird die Karte endgültig für abgehende Verbindungen abgeschaltet und ein rudimentäres Auflademenü auf der 5667 hinterlegt. Das Guthaben wird erstattet, wenn man an Telefónica O2 Germany GmbH & Co. OHG, o2 LOOP Kundenbetreuung, 90345 Nürnberg schreibt (SIM-Karte beilegen!) und die Kundenadresse, Rufnummer der Loop-Karte und Bankverbindung angibt (Inhaberwechsel per Fax 08008002002). Das Aufbuchen neuen Guthabens ist auch per [*103*Rubbelcode# senden/anrufen] bzw. [*103# und USSD-Antwort] möglich. Aufladen per Überweisung: SMS mit beliebigem Inhalt an netzinterne Nummer 56656 schicken. Dann erhält man Infos mit Bankverbindung und individuell anzugegebenem Verwendungszweck. Sobald das Geld eingetroffen ist, wird das Loop-Konto aufgeladen und per SMS darüber informiert. Auch über das o2-Portal (www.o2online.de) lassen sich die Kontodaten abfragen. LOOP-Auslandspreis (von Deutschland ins Ausland zu Mobil- und Festnetz): EUR 2,04 Über *111*<Laendercode+Vorwahl><Rufnummer># sind Gespräche aus dem Ausland möglich (per Callback). Es gibt auch Regionen mit normalem Wähl-Roaming. Zurzeit wirbt o2 für LOOP-Kunden, indem auf o2-freikarte.de ein eigen- ständiger BASIC-Tarif mit kostenlos erreichbarer Mobilbox, Frei-SMS-Boni und der Möglichkeit des Wechsels in LOOP S/M/L oder Genion S Online- Tarif (0 EUR GG) beworben wird und auch Prepaidkunden die Datentarifoptionen von o2 erhalten, sowie zwischen zeit- oder volumenbasierter Internetabrechnung wählen können (Auswahl im Tarifmanagermenü / unter 5667-3). -------------------- 14a Vor-/Nachteile von Prepaid-Karten gegenüber Verträgen sowie zwischen den einzelnen Netzen (19.01.2009) Nachteile bezeichne ich durch ein Minus, Vorteile durch ein Plus. Es sind nicht nur Vorteile gegenüber Postpaid-Verträgen sondern auch Vorteile gegenüber den anderen Netzen aufgelistet. D1-Xtra: - "Tarifdinosaurier" - nur wegen den Zusatzoptionen preislich interessant - Hotline für Xtra Click-Kunden bei persönlicher Beratung nur über 0900- Nummer oder 2202 zum "Extrapreis" - SMS-Senden generell 19 Cent / Nachricht - Änderung der "Nummer Eins" (war XtraOne) kostet 4,95 EUR - weniger Mailboxfunktionen (kein Fax, Pagerbenachrichtigung und Alarmierung auf fremde Rufnummern) - Anklopfen/Halten und Konferenz nicht vorgesehen - Bei Altverträgen wird per default die Rufnummer nicht übermittelt, Freischaltung für CLI beim mobilen Surfen nur per SMS mit "+t-online mobil" (ohne Anführungszeichen) an die Kurzwahl 27637 - Roaming in den meisten Ländern ohne Prüfung/Bankeinzug oder Mindestumsatz aber umständliche Bedienung (Call Back Roaming) - Extreme Roaming-Preise wenn Rufnummern im besuchten Land angewählt werden sollen. - Fernost, USA werden z.B. mit mehr als 79 Cent/Minute berechnet, laut T-Mobile werden dort Zuschläge erhoben, die weitergereicht würden - Keine Verlängerung der Phonetime/Messagetime, sondern - auch egal mit welchem Betrag aufgeladen wird - immer bis Tag der Aufladung + 1 Jahr. Kein größeres Zeitfenster bei größeren Aufladebeträgen. - Mailbox unterstützt kein Fax + Übermittlung der eigenen Rufnummer (Flash-SMS) bei Wechsel des Handys oder per *135#; "D-Netz-Qualität" + Kostenlose Weiterleitung ins Heimatnetz D1 (Vertragsdetails beachten!) + Über das 2020-Menü sind diverse Funktionen ein-/ausschaltbar, z.B. Roaming, Rufnummernunterdrückung, Volumentarif WAP/UMTS. + 00800-Nummern sind kostenlos anwählbar/offen, auch per Reseller-Handy + Attraktive Wochenend-flat für TM und Deutschland Festnetz; XtraClick.de + Rufumleitung genauso konfigurierbar (mit allen Features) wie bei einem Vertrag; virtuelle über-Anrufer-Benachrichtigungsnummer + bei XtraCLICK Aufsprechen auf anderen Mobilboxen kostenlos D2-CallYa: - Abfrage der Mobilbox kostenpflichtig (außer online-Tarif CallYa Kompakt) - SMS-Senden generell 19 Cent / Nachricht - Best Friend: Änderung der Nummer kostet 5 EUR - Mailbox unterstützt kein Fax - 00800-Nummern ("International freecall") sind nicht erreichbar - Keine Anrufe zu 0800er-Nummern mehr möglich, wenn kein Guthaben mehr für ein Festnetz-Deutschland-Gespräch vorhanden ist * Viel "unter der Haube", aber wenig Zugriff darauf (Kundenbetreuung) * SMS-Dienst 01723364700/01723364750 netzintern per Netz-Ansage nutzbar (kostenlos); wird auf Wunsch weggeschaltet (selbst wieder eintragbar) + Mailbox über Hotline abschaltbar (oder über Kundenbetreuung online), SMS-Benachrichtigung ebenfalls, falls MB gewünscht + 10 Gratis-SMS am Tag (nur netzintern) und email/SMS für MeinVodafone-Nutzer + Erschwingliche Tarifoptionen für Vieltelefonierer und Vielsurfer + Rufumleitung genauso konfigurierbar (mit allen Features) wie bei einem Vertrag, einzige Einschränkung: 3PTY (Dreierkonf.) + Anklopfen und Makeln verfügbar wie bei Vertragskarten + Gute UMTS-/GSM-Abdeckung, auch überland, MobileTV-Basiskanäle + Kostenlose Weiterleitung ins Heimatnetz D2 (nicht unbedingt bei Resellern) E-Plus + Aufladung verlängert die Gültigkeit des Guthabens um 6 (15 EUR), 12 (30 EUR) bzw. 24 (60 EUR oder mehr) Monate, statt einfach den Gültigkeitstermin auf Aufladedatum + 1 Jahr zu setzen (s. o.) + bei Prepaid-Verträgen ab "EASY 2006" kostenlose Abfrage der Mobilbox und über das eigene Mobilboxmenü kostenloses Aufsprechen auf anderen Mobilboxen - 00800-Nummern sind nicht anwählbar (kaufm. Kundensegmentierung) - nicht abschaltbare Umleitung auf die Mobilbox bei Nicht-erreichbar und Nicht-melden (Reseller ermöglichen aber teilweise das Abklemmen) - Rufnummer wird standardmäßig unterdrückt und muss fallweise (bzw. über Einstellung im Handy) übermittelt werden (*31#); dies ist eine netzkonfigurierte Vorgabe, reseller abweichend (fallweise unterdrückt) o2 Loop (E2-Netz) * Roaming in vielen Ländern möglich (evtl. über CallBack) + In einigen ländlichen Gebieten Inlandsroaming zu D1 möglich (aber nur noch vorübergehend bis max, Ende 2009) + Wie bei E+ neuerdings auch einige 900 MHz-Band-Frequenzen + Kontoservice im Ausland kostenlos anrufbar + Aufsprechen auf anderen Mobilboxen wie bei eigener (Basic, Fonic, Tchibo) kostenlos + Kostenloser /goto/handyfinder, auch ohne Kontocheck-Zustimmung nutzbar - bei Loop keine "Nummer 1" - 00800-Nummern sind nicht anwählbar - keine kostenlose Hotline (bei Genion ist Anwahl vom Handy kostenlos) - E-Mail-Versand per SMS mit Prepaid nicht möglich -------------------- 14b Discounter-Karten (01.10.2008) Seit Herbst 2004 gibt es vorausbezahlte Karten nicht nur von den Netzbetreibern selbst, sondern teilweise auch von Wiederverkäufern. Erster Betreiber war Tchibo, mittlerweile gibt es aber eine schier unüberschaubare Vielfalt von Angeboten, z.B. Simyo, Maxxim, smobil, oft zielgruppenzentriert und marktschreierisch beworben, wie z. B. "Bild-" oder "RTL-Mobil", oder produktpalettenerweiternd (Vodafone- bzw. Arcor- DSL-Anschlüsse, neuerdings auch Einsundeins). -------------------- 15 Wie funktionieren 'Ortstarife' im Mobilfunk? (17.09.2006) Die Mobilfunknetze bieten z.T. sog. Ortstarife auch vom Handy an. Die Ortsvorwahl wird durch einen Anruf bei D1 (2020), D2 (22044) bzw. e-plus (1113) eingerichtet. Man kann nun Gespräche zu dieser Vorwahl günstiger führen. Damit man weiß, welche Vorwahl das nun gerade ist, benutzt D2 Cellbroadcast (Rundsendung/Zelleninfo); damit werden die Vorwahlen angezeigt, die zum 'Ortstarif' erreichbar sind. Wie Cellbroadcast eingeschaltet wird kann man bei D2 per Faxabruf (Dokument 347) unter 0800-1721414 bzw. aus dem D2-Netz unter 0172-121414 kostenlos erfahren. Die Cellbroadcast-Kanalnummer lautet 050. e-plus bietet noch einen 'Freunde-Tarif' an, mit dem man fünf vorher bestimmte Rufnummern zu o.a. Preisen erreichen kann. D2 kann man entweder BestCity (Ortsvorwahltarif), D2 BestCitySpezial *oder* BestWeekend nutzen. Auch bei e-plus muss man sich zwischen Ortsvorwahl- und Freundetarif entscheiden. o2 bietet in seinem Netz bei Genion mit der City-Option ebenfalls einen Ortstarif an. Gespräche aus der festgelegten "City" in den eigenen Ort und in weitere angrenzende Ortsnetze kosten rund um die Uhr 7 Cent. Die genaue Größe der Cityzone ist unter <http://www.de.o2.com/ext/standard/index?page_id=3996&state=online&style=standard> abrufbar. Bei den Genion-Tarifen mit Homezone ist innerhalb der Homezone außerdem ein Gespräch innerhalb desselben Ortsnetzes aus dem man die Genion-Festnetznummer hat für 3 bzw. 5 Cent pro Minute möglich. -------------------- 16 Kann man günstiger telefonieren, wenn man bestimmte Codes wählt? (22.10.2000) Es gibt das Gerücht, dass man ein Ferngespräch als Ortsgespräch abrechnen lassen könnte, wenn man nach der normalen Telefonnummer eine Nummer anhängt, die zusammen mit der letzten Ziffer '10' ergibt. Dies ist definitiv falsch. Auch die diversen Handy-Codes, die angeblich zu kostenlosen SMS oder ähnlichem verhelfen sollen, helfen in Wirklichkeit nicht. Als Beispiel sei die geschlossene Benutzergruppe 666 genannt, die absolut keine Wirkung hat. -------------------- 17 Was kosten Servicenummern? (17.02.2007) Die Vorwahlen/Nummern 0137; 0138; 0180; 01888; 0700; 00808; 0088210; 11833; 11834; 11836; 11837; 11864 werden immer von der Telekom berechnet. Die Vorwahlen 012; 118 ohne die oben genannten fünf T-Com-Nummern; 0181 bis 0189; 0191 bis 0194; 0900 hingegen werden nicht unbedingt vom Teilnehmernetzbetreiber oder der Preselection des Anrufers berechnet, da hier auch anderen Firmen, so diese die jeweiligen Rufnummerninhaber sind, die Rechnungsstellung gewährt wird. Hier die Preise, die von der Telekom berechnet werden (nicht von Telefonzellen, hierzu werden die Preise unter 0800-3306667 angesagt bzw. sind auf http://blitztarif.de/telefonzelle zu finden): 012-xxx : Tarifinfo unter 0800-330-4567 0137-1/5 : 14 Ct. pro Gespräch 0137-2/3/4 : 14 Ct. pro Minute 0137-6 : 25 Ct. pro Anruf 0137-7 : 1 EUR pro Anruf 0137-8/9 : 50 Ct. pro Anruf 0138 : 14 Ct. pro Minute 0180-1 : 3,9 Cent pro Minute 0180-2 : 6 Cent pro Gespräch 0180-3 : 9 Cent pro Minute 0180-4 : 20 Cent pro Gespräch 0180-5 : 14 Cent pro Minute 0700 (Persönliche Rufnummer): 0,12 EUR/Min. (Mo-Fr 09-18) 0,06 EUR/Min. (sonst) 0800 (Freecall) und 00800 (International Freecall): Normalerweise kostenlos für den Anrufer, mit Ausnahmen (00800 wird von manchen Anbietern berechnet) 0900: Tarif vom Anbieter festgelegt und angesagt Sonderrufnummern aus Telefonzellen: Eine Tarifeinheit kostet 10 Cent, 01801/01802: eine Einheit dauert 15 Sekunden 01803: eine Einheit dauert 12 Sekunden 01804: die erste Minute kostet 4 Tarifeinheiten (die auf jeden Fall anfallen), dann eine Einheit alle 15 Sekunden 01805: eine Einheit dauert 10 Sekunden 0138: 2 Tarifeinheiten für die ersten 30 Sekunden, dann eine je angefangene 15 Sekunden, wobei insgesamt mindestens 3 Tarifeinheiten anfallen 01371: 3 TE/Verbindung 01372/01373/01374: 2 TE für die ersten 30 Sekunden plus mindestens eine pro nächste 15 Sekunden) 01375: 3 TE/Verbindung 01376: 5 TE/Verbindung 01377: 17 TE pro Verbindung 01378/01379: 9 TE je Verbindung 01888: wie Gespräch nach Berlin bzw. Bonn 0700: Mo-Fr 9-18 Uhr 50 Cent/Minute, in der übrigen Zeit 30 Cent pro Minute (1 TE alle 12 bzw. 20 Sekunden) 0180er vom Handy: 0180x D1 alte Tarife 38,34 Cent pro Minute (30sek-Takt) 0180x D1 neue Tarife 49 Cent pro Minute (60/1-Takt) 0180x D1 neue Xtra 69 Cent pro Minute (60/1-Takt) 0180x D2 Postpaid 69 Cent pro Minute 0180x D2 CallYa 79 Cent pro Minute 0180x E+ Time&More 51 Cent pro Minute 0180x E+ Profi 51 Cent pro Minute 0180x E+ Privat 51 Cent pro Minute 0180x E+ Free&Easy 87 Cent pro Minute (Hauptzeit), 36 Cent (Nebenzeit) 0180x o2 Loop 69 Cent pro Minute 01801 01802 o2 neue Tarife 49 Cent pro Minute (Hauptzeit), 15 Cent (Nebenzeit) 01803 01804 o2 neue Tarife 49 Cent pro Minute (Hauptzeit), 15 Cent (Nebenzeit) + 20 Cent pro Verbindung 01805 o2 neue Tarife 60 Cent pro Minute (Hauptzeit), 25 Cent (Nebenzeit) Zur Vermeidung der hohen 0180er-Tarife bietet es sich an, alternative Festnetznummern zu benutzen, sofern diese bekannt sind. Siehe http://0180-telefonbuch.info Viele Kosten von Sonderrufnummern bei Nutzung von Prepaid-Karten finden sich unter http://www.teltarif.de/i/sonderrufnummern-prepaid.html Die Kosten der Auskunftsdienste findet man auf http://www.teltarif.de/db/res-auskunft.html oder http://www.billiger-telefonieren.de/anbieter/auskunft/auskunft.php3 -------------------- 19 Wieso sind Ludwigshafen und Mannheim zwei Ortsnetze? (08.01.2001) Ludwigshafen und Mannheim haben eine gemeinsame Vorwahl (0621), jedoch wurde von der Regulierungsbehörde festgelegt, dass es sich um zwei getrennte Ortsnetze mit jeweils eigenem City-Bereich handelt. Dadurch kommt es zu der misslichen Situation, dass von manchen Orten aus nur eine der beiden Städte zum City-Tarif erreichbar ist, die andere jedoch schon mit Region 50 berechnet wird. Zur Unterscheidung der beiden Ortsnetze dient folgendes Schema: Mannheim: 0621-1, 0621-2, 0621-3, 0621-4, 0621-7, 0621-8, 0621-90, 0621-91, 0621-92, 0621-93, 0621-94, 0621-97, 0621-98 Ludwigshafen: 0621-5, 0621-6, 0621-95, 0621-96, 0621-99 Diese Aufteilung wurde schon vor der Entmonopolisierung des Telefonmarktes von der Telekom festgelegt. -------------------- 20 Was bedeuten die Tarifbezeichnungen wie z. B. 1/1 oder 60/60? (22.10.2000) Die Dauer des Taktes bei den Telefontarifen wird üblicherweise in dieser Form abgekürzt. Die erste Zahl bedeutet dabei die Länge der ersten Einheit, die zweite Zahl die Länge der restlichen Einheiten. Diese Trennung wird vorgenommen, weil manche Anbieter die erste Einheit länger dauern lassen. Damit sollen Kurztelefonierer zur Kasse gebeten werden. Beispiele: 1/1: grundsätzlich Sekundentakt (Kundenfreundlichster Tarif) 60/60: Minutentakt (weit verbreitet, nicht sehr kundenfreundlich) 60/1: erste Minute wird voll berechnet, danach Sekundentakt (bei langem Gespraechen wie 1/1, bei Kurzverbindungen z.B. mit Anrufbeantworter ungünstig) -------------------- 21 Werbefinanziertes Telefonieren (20.02.2008) siehe http://www.teltarif.de/i/kostenlos.html z.B. GoYellow, http://www.i-tell-u.de -------------------- 22 Wofür steht die Vorwahl 01888 und was kostet sie? (06.04.2007) Die Vorwahl 01888 bezeichnet den Regierungsverbund Berlin-Bonn. Bei der Telekom gilt der Tarif nach Bonn oder Berlin, je nachdem, was vom Anrufer aus günstiger ist (bei Anrufern aus Bonn oder Berlin also Citytarif). Andere Telefongesellschaften berechnen solche Nummern je nach Preisliste i.d.R. mit 14 Cent pro Minute (also wie eine 01805-Nummer). Es gibt auch Direktwahlen zu den jeweiligen Büros; falls sowohl eine Berliner als auch eine Bonner Nummer angegeben ist, besteht eine Telefonanlagen-Kopplung, so dass man nicht zu wissen braucht, ob die Durchwahl in Wirklichkeit in Bonn oder Berlin liegt: Auswärtiges Amt (01888-17-xxxx) = 0228-17-xxxx bzw. 030-20186-xxxx Bundesbeauftragter für den Datenschutz (01888-7799-0) = 0228-81995-0 Bundesverwaltungsamt Köln (01888-358-xxx) = 0221-758-xxxx Deutscher Bundestag (01888-18-xxxxx) = 030-227-xxxxx Fachhochschule des Bundes, Brühl (01888-629-xxxx) = 02232-929-xxxx Statistisches Bundesamt (Destatis) Wiesbaden/Bonn (01888-644-xxxx) = 0611-75-xxxx Bundesakademie für öffentliche Verwaltung (BAköV), Brühl (01888-629-xxx) = 02232-929-xxxx Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), Bonn (01888-9582-xx) = 0228-9582-xxx Bundesanstalt Technisches Hilfswerk (THW), Bonn (01888-450-xxx) = 0228-940-xxxx Bundesbeauftragter für den Datenschutz (01888-7799-0) = 0228-81995-0 Bundesfinanzakademie (BFA), Brühl (01888-682-xxx) = 02232-9241-xxxx Bundesministerium der Finanzen (BMF), Dienstsitz Berlin (01888-682-xxx) = 030-2242-xxxx Bundesministerium der Finanzen (BMF), Dienstsitz Bonn (01888-682-xxx) = 0228-682-xxxx Bundesministerium der Justiz (BMJ), Dienstsitz Berlin (01888-580-xxx) = 030-2025-xxxx Bundesministerium der Justiz (BMJ), Dienstsitz Bonn (01888-582-xxx) = 0228-58-xxxx Bundesministerium der Verteidigung (BMVg), Dienstsitz Berlin (01888-24-xxxx) = 030-2004-xxxx Bundesministerium der Verteidigung (BMVg), Dienstsitz Bonn (01888-24-xxxx) = 0228-12-xxxx Bundesministerium des Innern, Dienstsitz Berlin (01888-681-xxx) = 030-3981-xxxx Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung (BMA) (01888-527-xxx) = 0228-527-xxxx Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung (BMA) (01888-527-xxx) = 030-2007-xxxx Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), Dienstsitz Berlin (01888-57-xxxx) = 030-28540-xxxx Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), Dienstsitz Bonn (01888-57-xxxx) = 0228-57-xxxx Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) (01888-555-xxx) = 0228-930-xxxx Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) (01888-555-xxx) = 030-20655-xxxx Bundesministerium für Gesundheit (BMG), Dienstsitz Berlin (01888-441-xxx) = 030-20640-xxxx Bundesministerium für Gesundheit (BMG), Dienstsitz Bonn (01888-441-xxx) = 0228-941-xxxx Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) (01888-305-xxx) = 0228-305-xxxx Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) (01888-305-xxx) = 030-28550-xxxx Bundesministerium für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft (01888-529-xxx) = 0228-529-xxxx Bundesministerium für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft (01888-529-xxx) = 030-2006-xxxx Bundesministerium für Verkehr, Bau und Wohnungswesen (BMVBW) (01888-300-xxx) = 0228-300-xxxx Bundesministerium für Verkehr, Bau und Wohnungswesen (BMVBW) (01888-300-xxx) = 030-2008-xxxx Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi), Dienstsitz Berlin (01888-615-xxx) = 030-2014-xxxx Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi), Dienstsitz Bonn (01888-615-xxx) = 0228-615-xxxx Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (01888-535-xxx) = 0228-535-xxxx Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (01888-535-xxx) = 030-2503-xxxx Bundespräsidialamt (BPrA), Dienstsitz Bonn (01888-500-xxx) = 0228-200-xxx Bundesverwaltungsamt Koeln (01888-358-xxx) = 0221-758-xxxx -------------------- 23 Steuerung der Vermittlungsstelle (spezielle Leistungsmerkmale) (21.02.2009) Im analogen Telefonnetz ("Standard-Anschluss"/"T-Net") können bestimmte Leistungsmerkmale der Vermittlungsstelle (z.B. Anrufweiterschaltung, SprachBox) mit DTMF-Tonwahl-Befehlen gesteuert werden. Beim digitalen ISDN-Anschluss werden Steuerungsbefehle nicht mit dem MFV gegeben, sondern über den D-Kanal als Keypad-Codes (im Telekom-Deutsch: 'Netzdialog' oder 'Netzdirekt'). Dazu muss das ISDN-Gerät keypadfähig sein. Die Zeichen Initiator/Stern und Terminator/Quadrat können zwar ebenfalls gegeben werden, jedoch führt der asterisk zum Abbruch, und die Raute zum Anwählen der Nummer (kann so als Trennzeichen in einen Telefonbucheintrag eingepflegt werden, z.B. '503#310' für RNr. 503 + Durchwahl 310, wenn dann so vom Endgerät ausgeführt). Bei Arcor-ISDN- ("Komfort Classic")Anschlüssen funktioniert Quadrat nur Ende der Nr. Ein Beispiel dafür ist die externe Anrufweiterschaltung (AWS), die sowohl beim analogen T-Net als auch bei ISDN direkt in der Vermittlungsstelle programmiert u. gespeichert wird. Die Konfiguration der verschiedenen Varianten erfolgt entweder über ein Befehlsmenü im Endgerät/Telefon oder mit MFV-Tonwahl bzw. Keypad-Befehlen. Um z.B. eine Weiterschaltung der MSN 12345 auf die Nummer 09876543 einzurichten, muss folgendes eingegeben werden: *21*09876543*12345# Die Rufnummernangabe '0' bewirkt die Aktivierung der AWS oder des Dienstes bei *allen* MSN (gilt für Arcor-ISDN nicht). Eine Unterscheidung nach Dienstmerkmalen (z.B. nur 'Telefon') ist nicht möglich (nur bei über das funktionale Protokoll "reservierten" /"gehört MSN_" AWS). Um die Steuerung auch von jedem beliebigen Anschluss aus vorzunehmen gibt es die kostenpflichtige Zusatzleistung 'Fernsteuerung der AWS' (nur unter 0800-3309798 =: 0511-12331685 erhältlich, kostenlos). Näheres hierzu unten im Text (SprachBox-Menü). Die _IP- oder (Arcor) "Komfort Plus"-Anschlüsse bieten von Haus aus die Möglichkeit einer umfassenden Konfiguration über das Internet (also auch Anruffilter). Die Änderung der Netz-PIN (nur wirksam für PIN-geschützte Funktionen wie z. B. die veränderbare Anschlusssperre OCBUC) erfolgt erstmalig per *99*0000*neuePIN*neuePIN*MSN#. Die Funktion "Zurücksetzen" (div. Einstellungen am Anschluss) 001 kann nur bei gebuchtem 'Sicherheitspaket Plus' ausgeführt werden. -------------------- 23a Gegenüberstellung der Steuercodes im Fest- und Mobilfunknetz (19.01.2009) Hier einige gebräuchliche Funktionen: (Nr = Rufnummer, DK = Dienstekennung (siehe unten), Zeit in Sekunden) Merkmal Festnetz Mobilfunk ---------------------------------------------------------------------- Alle Anrufe sofort an Nr umleiten *21*Nr# *(*)21*Nr(*DK)# - Löschen #21# ##21# - Deaktivieren #22# #21# - Aktivieren *22# *21# - Prüfen *#21# *#21# Anrufe verzögert an Nr umleiten *61#Nr# *(*)61*Nr(*DK)# - Dauer angeben: (immer 20 Sek.)² *(*)61*Nr(*DK)(*Zeit)# - Löschen #61# ##61# - Deaktivieren - #61# - Aktivieren - *61# - Prüfen *#61# *#61# Bei Unerreichbarkeit an Nr umleiten - *(*)62*Nr(*DK)# - Löschen - ##62# - Deaktivieren - #62# - Aktivieren - *62# - Prüfen - *#62# Bei Besetzt an Nr umleiten *67#Nr# *(*)67*Nr(*DK)# - Löschen #67# ##67# - Deaktivieren - #67# - Aktivieren - *67# - Prüfen *#67# *#67# Rufnummernübermittlung - Einschalten für dieses Gespräch - *31#Nr - Ausschalten für dieses Gespräch *31#Nr (*31*Nr)¹ #31#Nr - Prüfen - *#31# --- ¹ Bei Telekom *31#Nr, bei anderen Betreibern evtl. *31*Nr. Bei ISDN muss in der Regel die entsprechende Funktion des Telefons oder der Telefonanlage genutzt werden. Bei Arcor funktioniert aber auch bei ISDN die *31*Nr (sowohl Keypad als auch als Bestandteil der Rufnummer). ² Die Verzögerung einer Anrufumleitung läßt sich bei der Telekom über die fernsteuerbare AWS unter 0800-3309798 bis 60 Sekunden hochsetzen. Diese Funktion ist auch über DTMF/Keypad-Steuerbefehl *62*60# verfügbar, die fernsteuerbare AWS steuert damit alle im Amt/Netz ausgelösten oder am S0-Bus reservierten CFNRs, sowie die der SprachBox. Dienstekennungen: 10 - Alle Anrufe 11 - Umleitung Sprache 12 - Alle Daten (Geschwindigkeiten/Protokolle) 13 - Umleitung Fax -------------------- 24 Allgemeine Erläuterungen zur TNet-Box und SprachBox (10.01.2009) Die T-Home SprachBox kann vom eigenen Anschluss aus unter freecall 08003302424 eingerichtet und abgefragt werden. Bei Schaltung eines neuen Telefontarifs wird sie binnen 3 Tagen aktiviert (im Kundenauftrag abwählbar). In Alttarifen G 'Standard-ISDN' und 'T-Net' kann sie, evtl. inkl. erstmaliger Freischaltung der Anrufweiterschaltungen unter 0800- 3309798 (Fernsteuerung der AWS), normal genutzt werden (hier Aufpreis!). Nach Ersteinrichtung ist die Box automatisch für den Empfang bei besetzt und nach Zeit ("bedingte Fälle") konfiguriert. Diese Einstellung kann unter http://kundenservice.telekom.de (die vorgegebene Nummer im Menü entspricht der, unter der die letzte SprachBox eingerichtet wurde), 0800- 3309798 und in der Sprachbox deaktiviert werden; eine Statusanzeige oder Konfigurationsmöglichkeit per Keypad (#21#) besteht nur für die sofortige Weiterleitung auf die SprachBox (Wobbelton). Auch die Einrichtung einer "handelsüblichen" AWS, oder die Einstellung der Wartezeit bei "nach Zeit", ist im Menü der SprachBox möglich. Kostenlose Nummern wie 010880310 oder Dummys wie 010???032000000000 lassen sich hier auch einrichten, da die vertragsgemäß eingerichtete feste 010-Sperre (z. B.) weiterhin greift. Neu ist, dass man keine 010-Nummern mehr in kundencenter.telekom.de einrichten kann, hier sind diese Dienste plus Auslandsnummern als AWS-Option entfallen. Hat man eine der neu gesperrten Nummern in der Eingabemaske grau hinterlegt eingetragen stehen, ist das Übermitteln des Formulars gesperrt, bis man sie durch eine erlaubte Nummer (Dummy-AWS aktivieren!) überschreibt. Wer noch die alte Bedienversion der sogenannten *"TNet-Box"* hat (Anschluss-Schaltung vor Juli 2008 bzw. Sprachboxeinrichtung vor Nov. 2008), kann eine zweite Unterbox ("Family-Box 1") in der Hauptbox einrichten. Zwischen den Familyboxen können kostenlos Nachrichten hin und her geschickt werden; die Familyboxen sind im Gegensatz zur Hauptbox 0 nur von der bei der Einrichtung der SprachBox verwendeten MSN aus ohne Passworteingabe abfragbar; die erste Familybox ist kostenfrei. Es stehen mehrere Standardansagen und Bedienversionen zur Verfügung. Die SMS- Benachrichtigung schaltet bei der TNet-Box die per Telefonanruf aus. Die Wartezeit bis zur Rufannahme ist nur per *62*xx# / Fern-AWS einstellbar. Ein besonderer Service ist das Freischalten der SprachBox für Anrufe von der eigenen Handynummer aus, denn bei aus der Box heraus eingeleiteten Anrufen erhält man vor Verbindungsaufbau die Anrufernummer zur Bestätigung angesagt, und Zusatzkosten irgendwelcher Art entstehen (auch im Netz) nicht. Es gilt der Tarif der Telekom (/01033); die Rufnummer wird unterdrückt; Mehrfachanrufe pro Sitzung sind möglich. Die SMS-Benachrichtigung ist kostenlos, wenn als Zielrufnummer ein T- Mobile-Mobilfunkanschluss oder die eigene Festnetznummer angegeben wird. Für 1,05 EUR monatl. kann die Fax-Funktionalität aktiviert werden, die eingegangenen Faxe werden durch Versand an eine Faxnummer eingesehen. Der Empfang kann auf Telefon- oder Faxanrufe beschränkt werden (voice, Faxweiche oder aber sofort startender Faxempfang). Spricht der Anrufer länger als 2 Minuten auf, wird die Verbindung nach einem Hinweis unterbrochen. Bei ISDN können gleich oben beschriebener Handyfreischaltung bis zu drei MSN für Empfang und Abfrage definiert werden (ggf. minus eine (1) MoFu- Nr.), s. http://hilfe.telekom.de/hsp/cms/content/HSP/de/3378/theme- 45859561/theme-45858948/theme-45858947/theme-62207114/faq-62338598 Von den zusätzlichen MSN verlangt die SprachBox immer das Box-Passwort, ferner gilt, dass das Passwort einer vorher vorhandenen fernsteuerbaren AWS mit dem der SprachBox überschrieben wird, solange die MSN in der Box eingetragen ist (dauerhafte Änderung nur durch Einrichtung einer Sprach- Box). Wird die Eintragung einer MSN nicht übernommen (dann Fehler-SMS an die registrierte SMS-Nummer), so hängt eine der angegebenen MSN zugeordnete Box als Zombie im cache und ist zur Löschung bestimmt. In diesem Fall hat das Anrufen der Box bzw. des Boxplatzhalters (Box wird nicht berechnet) das Abspielen der informativen Fehleransage wie beim Weiterleiten von einer nicht eingetragenen Handynummer aus zur Folge. Will man das Weiterleiten an eine nicht vollständige Nummer generieren, empfiehlt sich für diese Ansage/Info das VoteCall-Dummy 0500. Das SprachBox-Passwort und die zweistündige Sperre des Logins-vom- eigenen-Anschluss-aus nach dreimaliger falscher PIN-Eingabe entspricht dem der fernsteuerbaren AWS (08003309798). Letztere fordert bei Ersteinrichtung einmalig die Eingabe des Passworts (bei einer parallel vorhandenen SprachBox wird deren Passwort in der Eingabe bestätigt). Bei PIN-Fehlern von fremd wird der Dienst nicht gesperrt, sondern nur für d. unberechtigt anrufenden Anschluss blockiert (2 Std.), ferner kann nach sechmaliger Falscheingabe vom eigenen Anschluss aus durch die nach diesem Vorgang automatisch zugeschaltete SprachBox-Hotline 0800- 3304747 auf Aufhebung der Boxsperre / new lives, oder alternativ auf default-PIN (letzte vier Ziffern der MSN) zurückgesetzt werden. Unter http://hilfe.telekom.de/dlp/eki/downloads/1/1TR67-V1.0.pdf steht eine ausführliche Anleitung zum Telekomnetz zur Verfügung. Auf http://www.telefaq.de/t-netbox.html sind ebenfalls Informationen zum Thema abrufbar (leider nicht mehr aktuell). -------------------- 25 Weitere Möglichkeiten der Benachrichtigung bei verpassten Anrufen (13.11.2008) Die Mobilfunk-Anbieter bieten unterschiedliche Möglichkeiten (teilweise zwangsweise), sich über entgangene Anrufe benachrichtigen zu lassen. Diese sind teilweise auch kostenpflichtig für den Anrufer (anfallen einer Einheit). Die folgende Tabelle listet die Angebote für die vier Mobilfunknetze auf: Funktion | T-Mobile | Vodafone | E-Plus | o2 ----------------------------------------------- 1 | ja | ja | ja | ja 2 | nein | nein | nein | nein 3 | ja | ja | ja | ja 4 | ja | nein | nein | nein 5 | nein | ja | nein | nein 6 | ja | ja | nein | ja 7 | nein | ja | ja | nein 8 | ja | ja | nein | nein 9 | ja | nein | - | - SCHLÜSSEL 1 Anrufinfo-per-SMS im Angebot (funktioniert nur im Inland) 2 kostenpflichtig für den Angerufenen/Weiterleitenden 3 automatische Schaltung / per default voreingestellt, wenn nicht die Mobilbox eingetragen (E+: aktiviert) bleibt 4 Vom Kunden über Menü löschbar (T-Online: unter 2020 / 2202); E+- reseller: effektiv über MB-Menüpunkt löschbar (nicht E+ Marken!) 5 Rufnummer/Dienst individuell für die bedingten Weiterleitungsfälle eintragbar ("bei sofort" ist NICHT möglich; mailboxunabhängig) 6 Kostenpflichtig für den Anrufer (T-Mobile: netzintern nicht; Vodafone: netzintern nicht, da Netzbandansage, und CLIR-bounce) 7 Dienst per default nur für Offline aktiv, nicht für bei-Besetzt 8 Wiedererreichbarkeitsstatus wird signalisiert (nur für Anrufer aus den Mobilfunknetzen / netzintern) 9 Signalisierung des Wiedererreichbarkeitsstatus kundenseitig abschaltbar Bei E+ ist eine generelle Abschaltung der Benachrichtigungen kundenseitig einstellbar, entweder per "Abwesenheitsansage" oder SMS-Sendestop der (nicht verbindenden, "lauschenden", nicht weiterleitenden) Mobilbox. -------------------- 26 Rufnummern-Mitnahme im Mobilfunk (06.04.2007) Seit dem 1.11.2002 ist es möglich, die Mobilfunknummer bei einem Anbieterwechsel zu behalten. Hierzu muss zunächst eine fristgerechte Kündigung des alten Vertrags erfolgen (bei Prepaid: Verzichtserklärung abgeben, dass man auf die erbrachten Dienstleistungen und das Restguthaben verzichtet und die Nummer freigegeben werden soll; o2 bietet ein solches Formular beispielsweise auf der Homepage zum Download an). Frühestens vier Wochen vor Auslaufen des Vertrags und bis zu 123 Tage nach Auslaufen kann dann der neue Vertrag abgeschlossen werden, bei dem man angeben muss, welche Nummer man darauf übernehmen möchte. Bei E-Plus kann man beim Abschließen des neuen Vertrags gleich den alten kündigen und erhält die Grundgebühr in der restlichen Vertragslaufzeit von E-Plus erstattet. Die Übernahme auf eine Prepaid-Karte ist bei E-Plus und o2 nicht möglich. Von einer Prepaid-Karte ist die Mitnahme aber schon möglich (s.o.). Die Portierungsgebühren werden von der Karte abgebucht, also für ausreichendes Guthaben sorgen! (Wechselt man z.B. von o2 Loop zu o2 Genion, wird keine Portierungsgebühr abgebucht und das restliche Guthaben sowie die Portierungs- gutschrift dem neuen Vertrag gutgeschrieben) Bei D1, D2 und E-Plus kostet die Rufnummermitnahme 24,95 EUR, bei o2 lediglich 22,50 EUR. Außerdem bietet o2 ein Gesprächsguthaben von 25 EUR beim Wechsel *zu* o2 unter Mitnahme der Rufnummer an (auch beim Wechsel von o2 Loop zu einem Laufzeitvertrag!). D1-Kunden können unter der kostenlosen Nummer 4387 abfragen, zu welchem Mobilfunknetz eine Rufnummer gehört (auch per SMS fuer 19 Cent moeglich: einfach die Nummer in eine SMS schreiben und an die 4387 schicken), bei D2 ist dieses die 12313 und bei E-Plus steht die 10667 zur Verfügung (beide ebenfalls kostenlos). o2 bietet diese Auskunft per kostenloser SMS-Abfrage an: einfach eine SMS mit dem Text "NETZ 01711234567" (Nummer entsprechend ersetzen) an 4636 schicken. Die Deutsche Telekom stellt kostenpflichtig (14 Cent pro Minute) einen Abfragedienst unter 01805-001133 zur Verfügung. Im D2- und E-Plus-Netz muss seit der Einführung der Rufnummernmitnahme die Vorwahl immer mitgewählt werden. Vorher war das nicht nötig, wenn der Angerufene dieselbe Vorwahl hatte. Mittlerweile ist es auch bei o2 möglich, beim Wechsel von o2-Loop zu einem o2-Laufzeitvertrag die Rufnummer zu behalten (nur bei Neuabschluss eines Vertrags). -------------------- 27 Rufnummern-Mitnahme im Festnetz (17.09.2006) Wie im Mobilfunk, kann im Festnetzbereich die Rufnummer zum neuen Anbieter mitgenommen werden, es ist hier wichtig, dass die Rufnummern beim derzeitigen Netzanbieter noch nicht gekündigt bzw. abgeschaltet sind, da sonst keine Rufnummernmitnahme mehr möglich ist. Die T-Com verlangt für die Rufnummernmitnahme eine Gebühr von 7,89 Euro für die erste Rufnummer (MSN) und 0,41 Euro für jede weitere MSN. Es müssen mindestens 3 MSN mitgenommen werden, eventuell zusätzlich vorhandene Nummern können gekündigt werden. Die Firma Arcor erstattet Geschäftskunden die Portierungskosten, die die Telekom dem Kunden in Rechnung stellt, in Form einer Gutschrift auf der ersten Rechnung. Bei Privatkunden erstattet Arcor die Portierungskosten bisher leider (noch?) nicht. -------------------- A Einige Begriffe (09.07.2006) Gassenbesetzt bedeutet, dass die Leitung zur Vermittlungsstelle besetzt ist. Bei manchen Telefongesellschaften passiert dies durch Nadelöhre zwischen der DTAG und der neuen Telco. Erkennbar ist Gassenbesetzt an einem Besetztzeichen mit doppelter Frequenz: düt-düt-düt-düt (im Gegensatz zu dühdüt-dühdüt-dühdüt bei Teilnehmerbesetzt) Abkürzungen AFAIK = As Far As I Know (Soweit ich weiß) HTH = Hope This Helps IMO = In My Opinon (meiner Meinung nach), IMHO = In My Humble Opinion (meiner bescheidenen Meinung nach) f'up2 = Followup-To, d. h. Antworten erscheinen in einer anderen Gruppe (Followup-To poster bedeutet, dass Antworten nur an den Autor per EMail gehen) Weitere Akronyme auf http://www.chemie.fu-berlin.de/cgi-bin/acronym ==================== Vorschläge, was noch in diese FAQ aufgenommen werden sollte, werden von mir sehr gerne angenommen. (Mail an marc@marclanger.de). Dies gilt auch, wenn ich in dem oben Erwähnten einen Fehler gemacht habe. Die FAQ findet Ihr auf http://www.marclanger.de/faq/service+tarife.txt Weitergehende Informationen findet man in Henning Gajeks ausführlichen Mobilfunk-FAQs unter http://www.gajek.de/
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Last Update October 22 2009 @ 05:24 AM