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faqs.org - Internet FAQ Archives

FAQ de.rec.tanz <2004-07-08>


[ Usenet FAQs | Web FAQs | Documents | RFC Index | Forum ]
Archive-Name: de/rec/dance
Posting-Frequency: monthly
Last-Modified: 2004-07-08
URL: http://www.de-er-te.org/faq/

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faq zu drt
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Stand   : 08.07.2004
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          hinzugekommen oder geaendert worden sind, sind durch
          ein | am linken Rand gekennzeichnet.


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0. Inhalt
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  1.    Ueber diese Gruppe und Infos fuer Einsteiger
        a.   Ich bin neu hier...
        b.   Andere Newsgruppen / Diskussionsforen
             zum Thema Tanz...

  2.    Buehnentanz
        a.   Allgemeines
        b.   Wichtige Buecher
        c.   Gute Webseiten

  3.    Folkloretanz
        a.   Allgemeines
        b.   Empfehlenswerte Buecher
        c.   Gute Webseiten

  4.    Gesellschaftstanz
        a.   Allgemeines
|       b.   Wiener Ballszene
        c.   Gute Webseiten

  5.    Turniertanz / Tanzsport
        a.   Allgemeines
        b.   Wichtige Buecher
        c.   Gute Webseiten
        d.   Abkuerzungen

| 6.    Salsa, Tango Argentino und Co.
|       a.   Salsa

  7.    Zu dieser FAQ
        a.   Disclaimer
        b.   Mitwirkende


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1. Ueber diese Gruppe und Infos fuer Einsteiger
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a. Ich bin neu hier...
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   F: Ich bin neu hier, soll ich erst eine Weile hier
      lesen bevor ich hier etwas schreibe?
   A: Nur Mut, neue Leute und neue Postings sind hier
      immer willkommen. Aber lies bitte erst die FAQ
      ob dort nicht schon deine Frage beantwortet wird.
      Falls du neu im Usenet bist, solltest du erst die
      Artikel in de.newusers.infos lesen (zumindest Ein-
      leitung zu de.newusers.infos, Erste Schritte im
      Usenet, Netiquette fuer "de.*").

   F: Um was geht es in dieser Gruppe?
   A: Die Charta sagt folgendes:

      de.rec.tanz    Rund ums Tanzen in allen Formen.

      Deutschsprachige Diskussion um Tanzen in allen
      Formen (Disco, Gesellschaftstanz, Ballett und
      Ausdruckstanz, Jazz und Modern Dance, Rock'n'Roll
      und Boogie-Woogie, Folkloretaenze u.a.m.) und
      fuer alle (Hobby-, Turnier- und Profitaenzer,
      Schueler wie Lehrer). Fragen und Antworten zu
      Technik, Figuren, Folgen.
      Tanzpartnersuche, Stellenangebote, Tanzmusik,
      -kleidung. Tanzgelegenheiten, Veranstaltungskalen-
      der, Turnierankuendigungen und -ergebnisse.

   F: Ich sehe hier keine Postings zu Thema xyz, inte-
      ressiert sich hier noch jemand anderes fuer das
      Thema xyz?
   A: Poste und schaue, wenn sich niemand meldet dann
      poste einfach regelmaessig was, irgendwann wird es
      jemand schon lesen - wann koennen wir dir leider
      auch nicht sagen.

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b. Andere Newsgruppen / Diskussionsforen zum Thema Tanz
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   F: Gibt es noch andere Newsgruppen zum Thema Tanz?
   A: In de.* zur Zeit leider nicht, in anderen Teilen
      des Usenets finden sich u.a.:

      rec.folk-dancing
        Sprache: Englisch
        Thema:   Internationale Folklore, selten Square
                 Dance (die zuerst gegruendete Gruppe zum
                 Thema Tanz im Usenet)

      rec.arts.dance
        Sprache: Englisch
        Thema:   Gesellschaftstanz, Country & Western
                 Dance, manchmal Tanzsport, kaum Buehnen-
                 tanz.

      alt.arts.ballet
        Sprache: Englisch
        Thema:   hauptsaechlich Ballett, manchmal Modern-
                 / Jazz- / Tap-dance (die Leute waren aus
                 rec.arts.dance ausgezogen als die Gesell-
                 schaftstanz Leute die Gruppe ueberschwemm-
                 ten).

      alt.arts.ballet-dance.uk
        Sprache: Englisch
        Thema:   Buehnentanz in England (wenig los).


      uk.rec.dancing
        Sprache: Englisch
        Thema:   Tanzen allgemein, aber noch zu wenig
                 Zuspruch um sich darueber ein Bild zu
                 machen (die zuletzt gegruendete Gruppe
                 zum Thema Tanz im Usenet)


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2. Buehnentanz
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a. Allgemeines
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   F: Ich bin 25, 35, 45, 55... kann ich noch mit Ballett
      anfangen?
   A: Klar, sofern man Gesundheitlich keine signifikanten
      Probleme hat (insbesondere Knie, Huefte, Wirbelsaeu-
      le o.k. sind), kann man praktisch in jedem Alter mit
      Ballett anfangen. Es sollte klar sein, das es in dem
      Alter ein reines Hobby ist, und mit zunehmenden Al-
      ter das was man noch technisch erreichen kann immer
      weniger wird.
      Wer mit unter 30 anfaengt kann bei intensiven Trai-
      ning technisch noch alles erreichen, ueber 60 wird
      man kaum ueber eine Anfaengerklasse hinauskommen.
      Allerdings machen sich viele falsche Vorstellungen
      was man im Ballettunterricht macht, wer schnell rich-
      tig tanzen will sollte sich lieber mal eine Jazzdance
      Klasse anschauen.

   F: In welchem Alter sollte man mit Tanzen anfangen?
   A: Am besten sofort. Die Feinkoordination die fuer die
      verschiedenen Buehnentanzformen notwendig ist ent-
      wickelt sich allerdings erst im Grundschulalter
      (Ballett fuer dreijaehrige ist Bauernfaengerei).
      Kinder unter ca. 8 Jahren sollten "Kreativen Kinder-
      tanz" (rumtollen, huebsch aussehen, einfache Uebungen,
      Foerderung der Kreativitaet) machen.
      Mit Spitzentanz darf erst begonnen werden wenn die
      Knochen hart genug sind (12 Jahre ist ein gutes Alter)
      und man lang genug (mindestens 2 Jahre lang, 2-3 mal
      die Woche Unterricht) trainiert hat.
      Wer auf die Buehne will sollte als Maedchen spaetes-
      tens mit 12 Jahren mit Ballett angefangen haben (Aus-
      nahmen bestaetigen die Regel) und es intensiv betrei-
      ben um bei der Konkurrenz ueberhaupt eine Chance zu
      haben. Jungs sollten bis 16 Jahren angefangen haben,
      allerdings haben ("Dank" Maennermangel in der Ausbil-
      dung) auch Maenner die erst mit 21 angefangen haben
      und sich mit 22 um einen Ausbildungsplatz bewerben,
      durchaus an einigen Schulen eine gute Chance (Tanz ist
      nicht fair).

   F: Wie fange ich an?
   A: Schnapp dir die "Gelben Seiten", schau unter "Ballett-
      schulen", ruf an, mach eine Probestunde.

   F: Was soll ich als Mann zum Ballettunterricht anziehen?
   A: Fuer die erste Stunde reicht was man grade hat
      (T-Shirt, Jogginghose, Dicke Socken).
      In der Regel traegt man (klassisch): Ballettschuhe
      (Leder oder Leinen, Schwarz oder Weiss, mit einem
      Gummi ueber dem Rist gehalten), weisse Socken, schwar-
      zes Beintrikot ohne Fuss, darunter ein Suspensorium,
      weisses T-Shirt. Alternativ Beintrikot mit Fuss (sehr
      unbequem wenn die Strumpfhose zu kurz ist und anfaengt
      nach unten zu rutschen) oder einen Ganzanzug.
      Die Kleidung gibt es im Ballettshop oder im Fachver-
      sand, Gymnastikschuhe mit Gummisohle aus der Sportab-
      teilung sind fuer Ballett ungeeignet.

   F: Ich habe Angst davor das man mir als Mann unter all
      den Frauen meine Erregung ansieht.
   A: Was du befuerchtest wird normalerweise nicht passie-
      ren, du bist viel zu beschaeftigt mit dem Verfolgen
      der Uebungen, solltest du dennoch "erregt" sein, wird
      das Suspensorium deine Erregung kaschieren.

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b. Wichtige Buecher
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   Horst Koegler: Kleines Woerterbuch des Tanzes.
   Stuttgart: Philipp Reclam jun. 1999
   ISBN 3-15-009769-X

   Anm.: Sachwoerterbuch, sozusagen um die Personen abge-
         speckte und ueberarbeitete Fassung seines beruehm-
         ten Ballett-Lexikons fuer nur 3,60 EUR bei 130 Seiten

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c. Gute Webseiten
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   Schweiz. Verband der Taenzer und Choreographen (SVTC)
   http://www.tanznetz.ch/svtc

   Christian Griesbecks Homepage, u.a. mit einer Einfuehrung
   in die Labanotation
   http://www.rz.uni-frankfurt.de/~griesbec/

   Marco Stassen baut mit woechentlichen Updates ein
   Ballett-Lexikon auf:
   http://www.ballett-archiv.de/index.html

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3. Folkloretanz
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a. Allgemeines
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  Haeufig gestellte Fragen gibt es hier eigentlich nicht,
  aber es gibt viele Folkloretaenzer in der Newsgroup,
  wenn du eine Frage hast stelle sie einfach! Ein haeufiges
  Thema sind hier z.B. immer wieder Buehneshows mit folklo-
  ristischen Elementen "Riverdance", "LOD" etc., sowie SCD.

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b. Empfehlenswerte Buecher
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    1 Femke van Doorn-Last: Volkstanz lehren und lernen
      Georg Kallmeyer Verlag Wolfenbuettel
      Bezugsquelle: http://www.nevofoon.nl/60183.htm

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c. Gute Webseiten
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    European Association of American Square Dancing Clubs
    http://www.eaasdc.de

    Volkstanz- und Midi-Archive
    http://www.Volkstanz.at

    Austrian Folk Dancing
    http://www.fff.at/fff/dance/

    Volkstanz-Site (mit Schwergewicht fuer die Schweiz)
    http://www.volkstanz.ch/

    Das Volxtanzhaus
    http://vth.volkstanz.com

    Deutsche Gesellschaft fuer Volkstanz
    http://www.volkstanz.de

    Landesarbeitsgemeinschaft Tanz
    http://www.lag-tanz.de

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4. Gesellschaftstanz
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a. Allgemeines
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   F: Gibt es ein Computerprogramm mit dem man so ganz ohne
      Tanzschule Tanzen lernen kann?
   A: Nichts brauchbares, nimm deinen ganzen Mut zusammen
      und geh in eine Tanzschule, ansonsten wirst du lange
      damit zu kaempfen haben dir deine "ganz ohne Tanz-
      schule" angeeigneten Fehler wieder los zu werden.

   F: Ich habe unheimliche Schwierigkeiten mir die Tanz-
      schritte genau zu merken. Was das angeht bin ich
      irgendwie fuerchterlich vergesslich ....
      Jetzt ist es nur so, dass ich mir nicht unbedingt ein
      Buch kaufen, sondern erstmal im Internet stoebern wollte,
      ob es da eine Seite gibt.
   A: Wirf mal einen Blick auf http://www.Tanzfiguren.de/
      Dort kannst das Programm "DANCE - die Tanzfigurendatenbank"
      herunter laden, mit dem du Tanzfiguren (d.h. die Bewegung
      der Fuesse) animiert am Computer darstellen und auch aus-
      drucken kannst. Als Auffrischung fuer die "kleinen grauen
      Zellen" eignet es sich ideal - zum Tanzen lernen selbst
      aber nicht.
      Sinnvoll ist es aber auch, am besten zusammen mit dem
      Partner, mindestens einmal, am besten eine halbe Woche
      zwischen der letzten und der naechsten Tanzstunde im Wohn-
      zimmer den Tisch in die Ecke, und eine passende Tanzmusik-
      CD in den CD-Spieler zu schmeissen und alles bisher Gelern-
      te mal durchzutanzen. Sinnvoll ist es auch, Figuren in der
      Pause, bzw. am Ende der Tanzstunde zu notieren.

   F: Die ADTV-Tanzschulen bieten sog. "Medaillenkurse" mit
      abschliessendem Test (z.B. Bronze, Silber, Gold, Gold-
      star...) an.
      Wo kann ich nachlesen, welche Taenze, Figuren und sons-
      tigen Voraussetzungen jeweils relevant sind?
   A: Der ADTV gibt keine Figuren vor. Relevant ist das, was
      Du in Deiner Tanzschule lernst. Fuer Bronze muessen 4
      Taenze getanzt werden, fuer Silber 5 und fuer Gold 6.
      Fuer Goldstar sind es 6, wobei zwei vom Pruefer be-
      stimmt werden.
      Sowohl Standard als auch Latein muessen abgedeckt wer-
      den, pruefungsberechtigt sind alle Taenze des WTP ausser
      Blues und alle Turniertaenze.
      Weitere Infos erhaelst Du bei deinem Tanzlehrer.

   F: In meiner alten Tanzschule wurde die Rumba mit Wiege-
      schritt auf den Taktteilen 2,3 getanzt, in meiner neuen
      auf 3,4. Was ist denn nun richtig?
   A: Zuerst einmal: Es gibt zwei verbreitete Gesellschafts-
      taenze, die unter dem Namen Rumba bekannt sind: die
      Square-Rumba und die kubanische Rumba.
      Dabei handelt es sich um zwei vollkommen verschiedene
      Taenze mit unterschiedlichem Timing und Grundschritten.
      Bei der Square-Rumba tanzt man, auf Taktteil 1 beginnend,
      Carres im Timing SQQ, SQQ.
      Weitaus populaerer ist jedoch die Rumba im kubanischen
      Stil, d.h. Seit- und Wiegeschritt. Der Seitschritt wird
      dabei auf Takteil 4 gesetzt und auf Teil 1 des naechsten
      Taktes gehalten (man nennt das Synkope).
      Der Wiegeschritt kommt auf den Taktteilen 2 und 3. In
      dieser Form hat sich die Rumba als Turniertanz interna-
      tional durchgesetzt und so ist sie auch im Welt-Tanz-
      Programm festgelegt. Und eigentlich ist das auch das
      'richtigere' Timing.
      Aber: Da sich Anfaenger mit dem taktlich synkopierten
      Seitschritt schwer tun, unterrichten viele Tanzschulen
      die Rumba mit Seitschritt auf 1 beginnend und Wiege auf
      3,4. Einige Tanzschulen stellen dies spaeter auf das
      "richtige" kubanische Timing um, andere nicht.

      Fazit: Du solltest das Timing waehlen, mit dem Du und
      Deine Tanzpartnerin klarkommen. Wenn Du nicht unbedingt
      Turnier tanzen willst, ist es egal, ob Du die Wiege auf
      2,3 oder 3,4 setzt. Ansonsten: sei flexibel...

      Mehr dazu findet man auch in dem Artikel 'Rumba im Quadrat'
      von Dr. Richard Stoll unter:

         http://staff-www.uni-marburg.de/~stoll/dtRumba.html

   F: Woran kann ich erkennen, welchen Tanz ich auf welche Musik
      tanzen kann?
   A: Wenn es nordamerikanisch klingt (wenig Percussion):
         Foxtrott
      Wenn es nordamerikanisch klingt und ziemlich flott ist:
         Quickstep
      Wenn es nordamerikanisch klingt und noch flotter ist:
         Jive
      Wenn es suedamerikanisch klingt (viel Percussion):
         Cha-Cha-Cha
      Wenn es sehr suedamerikanisch klingt (ganz viel Percussion):
         Samba
      Wenn es suedamerikanisch klingt und langsamer ist als sonst:
         Rumba
      Wenn es sich halbwegs modern anhoert (viel Elektronik):
         Disco-Fox
      Wenn ein Akkordeon spielt oder der Rhythmus sich abgehackt
      anhoert:
         Tango
      Wenn "Espana Cani" gespielt wird:
         Paso Doble
      Wenn die "Fledermaus" gespielt wird:
         Francaise
      Wenn eine Blaskapelle spielt:
         Schuhplattler
      Wenn das Licht runtergedreht wird:
         Blues
      Wenn am Anfang ein langgezogener Akkord ertoent:
         Ein Scottish Country Dance. Wenn Du jetzt nicht weisst,
         genau welcher Tanz gemeint ist, und Du am Ende gar noch
         erstes Paar im Set bist, bist Du in GROSSEN Schwierig-
         keiten.
         Ein "Mayday" an die Umstehenden waere angebracht.
      Bei langgezogenem Hupton:
         Flucht (das ist der Feueralarm)

      Wenn Du gar nicht weiter weisst: Schauen, was die anderen
      machen, und sich davon etwas aussuchen, das gut aussieht.
      (Merke: Die anderen liegen auch nicht immer richtig und sind
      sich von Paar zu Paar oft auch nicht einig.)

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| b. Wiener Ballszene
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|
|   F: Welches sind die wichtigsten bzw. groessten Baelle in Wien?
|
|  A: In Wien gibt es im Fasching (Karneval) eine Fuelle von
|     Baellen, so dass fuer jeden Geschmack und fuer jedes Budget
|     etwas dabei ist. Eine Uebersicht mit Suchmoeglichkeiten ist
|     im Internet vorhanden [1]. Es gibt jedoch einige Ballsaele
|     und Veranstaltungen, die besondere Erwaehnung verdienen:
|
|  .) Wiener Opernball [2]
|     Die mit Abstand teuerste und groesste Veranstaltung, und wohl
|     auch die mit dem groessten Bekanntheitsgrad, weit ueber die
|     Grenzen Oesterreichs hinaus.
|     Ueber den gesellschaftlichen Wert sind die Meinungen geteilt,
|     es sind aber alljaehrlich zahlreiche Prominente aus Wirtschaft
|     und Politik anwesend, um zu sehen und gesehen zu werden.
|
|  .) Ball der Wiener Philharmoniker [3]
|     und Ball der Industrie und Technik (Techniker-Cercle)
|     Diese beiden Veranstaltungen zaehlen zu den vornehmsten in
|     Wien und sind die einzigen, die in den Saelen des Musikvereins
|     stattfinden, einer ganz besonders attraktiven Kulisse.
|
|  .) Baelle in der Wiener Hofburg
|     Die Hofburg bietet - abgesehen von den oben erwaehnten Ausnah-
|     men - in Wien das schoenste und groesste Ambiente fuer Baelle. Es
|     gibt eine Vielzahl von Veranstaltungen, die alle empfehlenswert
|     sind. Die meisten Raeumlichkeiten (insbesondere die Redouten-
|     saele [4]) kann man am Kaffeesiederball [5] bewundern, weitere
|     besonders grosse Veranstaltungen sind der Ball der Technik [6],
|     der Aerzteball und der Juristenball. Erwaehnenswert ist sicherlich
|     auch noch die Rudolfina Redoute, wo - ganz klassisch - immer noch
|     viele Damen bis Mitternacht maskiert tanzen.
|
|  .) Baelle im Wiener Rathaus
|     Der zweite grosse Veranstaltungsort ist das Wiener Rathaus, in
|     dem ebenfalls einige sehenswerte Baelle stattfinden. Hier faellt
|     besonders der Blumenball [7] durch seine praechtige Dekoration
|     und die sehr botanisch dotierte Tombola auf. Ebenfalls im Rathaus
|     findet der einzige grosse Sommerball statt, der Concordiaball des
|     Presseclubs Concordia [8].
|     Schliesslich ist hier noch der Life Ball zu nennen, auch wenn er
|     als farbenfrohes Charity Event nicht auf der Linie der uebrigen
|     Veranstaltungen liegt [9].
|
|  F: Was sollte man / frau auf den grossen Baellen im Normalfall
|     anziehen?
|
|  A: Alle grossen Wiener Baelle haben Bekleidungsvorschriften, nach
|     denen man sich richten kann. Diese sind ueblicherweise auf den
|     Eintrittskarten nachzulesen, aber auch in Ankuendigungen oder
|     auf Webseiten.
|
|     Fuer den Herrn ist ein dunkler Anzug zwar auf kleineren
|     Veranstaltungen ausreichend, bei den grossen Baellen wird aber
|     zumeist Smoking oder Frack vorgeschrieben. Der Opernball sticht
|     hier mit Frackzwang hervor. Falls vorhanden, darf ueberall auch
|     Uniform getragen werden.
|
|     Als Dame ist man mit einem langen Ballkleid am sicherstsn
|     aufgehoben - die Bandbreite ist hier aber natuerlich viel
|     groesser, als bei den Herren.
|
|  F: Wie voll ist es da ueblicherweise und kann man wirklich tanzen
|     oder nur Grundschritt auf der Stelle machen?
|
|  A: Bei den meisten Baellen herrscht unmittelbar nach der Eroeffnung
|     gnadenlose Ueberfuellung am Parkett, so dass man kaum mehr als
|     zwei oder drei Schritte am Stueck tanzen kann. Im Lauf der Nacht
|     bessert sich das aber zusehends. Nachdem die grossen Baelle bis
|     vier oder fuenf Uhr morgens angesetzt sind, kann man sich - gute
|     Kondition vorausgesetzt - gegen Ende hin auch als besserer
|     Taenzer schon relativ frei bewegen.
|
| [1] http://www.top.wien.at/ballkalender/index.php
| [2] http://www.wiener-staatsoper.at/Content.Node2/home/opernball/192.php
| [3] http://www.wienerphilharmoniker.at/german/ball.htm
| [4] http://www.hofburg.com/d/redout/index.php
| [5] http://www.kaffeesiederball.at/
| [6] http://www.music.at/tu-ball/
| [7] http://www.wien.gv.at/ma42/ball.htm
| [8] http://www.concordia.at/concordia/relaunch/concordiaball/ball.htm
| [9] http://www.lifeball.org/lifeball/index.htm

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c. Gute Webseiten
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    Allgemeiner Deutscher Tanzlehrerverband (ADTV)
    http://www.adtv.de

    Berufsverband Deutscher Tanzlehrer e.V. (BDT e.V.)
    http://www.bdt-ev.de

    Verband der Tanzlehrer Oesterreichs (VTOe)
    http://www.vtoe.at/vtoe/


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5. Turniertanz / Tanzsport
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a. Allgemeines
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    F: Ich wuerde das Tanzen ganz gerne etwas genauer behan-
       deln (Koerperbewegungen, Fuehrung, mehr Korrekturen....
       eben detaillierter). Kaeme da der Turniertanz fuer mich
       in Frage?
    A: Ja, das beste ist: Du musst nicht! Suche Dir einfach
       einen Tanzclub in Deiner Naehe aus, die meisten Clubs
       bieten Gruppen auf fast jedem Niveau.
       In den "Gesellschaftskreisen" wird mehr Wert auf Gesel-
       ligkeit gelegt, trotzdem ist das taenzerische Niveau
       meist hoeher als in der Tanzschule. In den "Turniergrup-
       pen" wird auf hoeherem Niveau trainiert, der Anspruch an
       die Trainingsleistung ist hoeher und je nach Trainer,
       der Ton manchmal schaerfer. Aber wenn man gut tanzen
       will, macht das niemandem etwas aus. Du kannst Dir also
       die Gruppe mit der zu Deinen Wuenschen passenden Ziel-
       setzung und Altersklasse aussuchen.

    F: Was ist der Unterschied zwischen "Turniertanz" und
       "Tanzsport"? Ich trainiere doch im Tanzsportverein
       RAL 7035 e.V. und fuehle mich auch sehr sportlich
       dabei - ist mein Tanzen etwa kein Sport?

    A: Es ist legitim und durchaus verbreitet, beide Begriffe
       gleichwertig zu gebrauchen. Historisch gesehen war zu-
       erst die Bezeichnung TT da, die nach dem Krieg in der
       DDR beibehalten wurde, in der Bundesrepublik jedoch
       mehr und mehr vom TS verdraengt wurde: genaugenommen
       aus finanziellen Gruenden, denn der Sport wird staat-
       lich leichter gefoerdert, da er z.B. bei der Gemeinnuet-
       zigkeit der Vereine per se die erforderliche Foerderung
       der Allgemeinheit garantiert, waehrend dem Turnierbe-
       griff vom Mittelalter her etwas Elitaeres anhaftet (und
       in der Tat waren erstaunlich viele Turniertaenzer[innen]
       der 10er und 20er Jahre adlig!).
       Wiewohl es viele Tanzarten gibt, die mit Sport nichts
       zu tun haben, ist natuerlich das "Sportliche" auch ein
       Bestandteil des Turniertanzes. Es gibt jedoch viele Aus-
       sagen der Weltbesten darueber, dass sie ihr Turniertan-
       zen nicht als Sport sehen.
       Sport ist in seinen Messbarkeiten resultatsorientiert,
       Tanzen verlaufsorientiert. In der NG hat sich die Auf-
       fassung durchgesetzt, mit dem Begriff TT hoehere An-
       sprueche zu intendieren als mit TS.

    F: Wie werde ich Wertungsrichter?
    A: Um Wertungsrichter zu werden, musst Du eine Ausbildung mit
       einer abschliessenden Pruefung absolvieren. Um zu der Aus-
       bildung zugelassen zu werden, musst Du mindestens in der
       B-Klasse tanzen oder getanzt haben. Wann Ausbildungen
       stattfinden, kannst Du den Lehrgangsplaenen der Landestanz-
       sportverbaende entnehmen.

    F: Wie werde ich Trainer?
    A: Um Trainer zu werden, musst Du eine Ausbildung mit einer
       abschliessenden Pruefung absolvieren. Um zu der Ausbildung
       zugelassen zu werden, musst Du mindestens in der B-Klasse
       tanzen oder getanzt haben. Ausserdem musst Du das DTSA er-
       worben haben. Wann Ausbildungen stattfinden, kannst Du
       den Lehrgangsplaenen der Landestanzsportverbaende entnehmen.

    F: Gibt es irgendwelche Standardwerke wo man die Technik
       nachlesen kann?
    A: Ja, siehe Buecherliste

    F: Ich suche einen Tanzpartner...
    A: Der DTV sowie die meisten Landesverbaende haben auf
       ihrer Homepage eine Tanzpartnerboerse fuer Turnier-
       und Breitensport, dito der ADTV fuer Gesellschaftstanz.
       Darueber hinaus gibt es einige unabhaengige Tanzpartner-
       Boersen im WWW wie z.B. tanzpartner.de, und natuerlich
       kannst Du auch hier in der Newsgroup eine Suchanzeige
       abschicken. Bitte gib dabei folgende Daten an: Dein
       Alter, Groesse, Geschlecht, Wohnort (Region bzw. Land-
       kreis reicht auch erst mal aus) und wofuer Du den Tanz-
       partner suchst.

    F: Wann findet "Hessen Tanzt", "Das Blaue Band"... statt
       und wo finde ich Informationen zu diesen Turnieren?
    A: "Hessen Tanzt" in Frankfurt am Main
       7. und 8. Mai 2005
       Info: http://www.htv.de/htanzt/index.htm

       "Blaues Band der Spree" in Berlin
|      #### Wer weiss naeheres? ####
      Info: http://www.blauesband-berlin.de/

|     German Open Championships (GOC) in Stuttgart
|     17. bis 21.08.2004
|     Info: http://www.goc-stuttgart.de

      Bonner Sommerpokal (in Bonn natuerlich ;-)
|     31.07. und 01.08.2004
|     13. und 14.08.2005
      Info: info@sommerpokal-bonn.de
            http://sommerpokal-bonn.de

      Donau-Tanzsport-Tage in Neu-Ulm
      15. und 16.01.2005
      14. und 15.01.2006
      13. und 14.01.2007
      12. und 13.01.2008
      Info: http://www.tcwb.de/donata/

      (Achtung Veranstalter von Grossturnieren / dt. Meister-
      schaften u.ae.: ueber Mitteilung der Termine wuerde ich
      mich sehr freuen. Mail-Adresse s.o.)

   F: Welche Turnierabwicklungsprogramme gibt es? Zulassung?
   A: Wenn man die Bestimmungen des DTV woertlich auslegt,
      so ist eine Verwendung von Turnierabwicklungsprogrammen
      nicht zulaessig, da die Turnierunterlagen auf Original-
      formularen eingereicht werden muessen.
      In der Praxis akzeptiert der DTV jedoch die Formulare
      von einigen Programmen. Eine Liste findet sich auf

          http://www.tanzsport.de/dtv_serv/inhalt.htm


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b. Wichtige / empfehlenswerte Buecher
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   F: Welche Buecher sind empfehlenswert (Gesellschaftstaenze,
      Standard/Latein)?
   A: Die Frage nach Literatur, aus welcher man das Tanzen
      lernt, wird immer wieder gestellt und kann nur ziel-
      gruppenspezifisch beantwortet werden. Fuer einen Taen-
      zer jeglichen Leistungslevels ist es extrem schwer, Fi-
      guren aus der Literatur zu erlernen, sofern er hierzu
      keine spezielle Ausbildung erhalten hat oder er sich
      tiefer in die Materie eingearbeitet hat. Die Choreogra-
      fie (gr.: choreon=3D3D3Dder Tanz, graphein=3D3D3Dschreiben) von Be-
      wegungen ist auch in anderen Tanzformen als Standard/La-
      tein extrem schwer, da die Bewegung des Taenzers im Raum
      vieldimensional betrachtet werden muss (siehe hierzu
      die -> Labanotation [2, sorry, blind zitiert]). Bei den
      Gesellschaftstaenzen ist es ueblich, die Bewegungen auf
      reine Schrittmuster aufzubauen und mit technischen De-
      tails zu ergaenzen. Hierzu wurden Standardwerke mit ei-
      ner durchgaengigen Nomenklatur und mit genauen Defini-
      tionen der Bewegungselemente als sogen. Techniken pu-
      bliziert.
      Schwierig ist hierbei, dass hier verschiedene Schulrich-
      tungen bestehen. Im Lateinamerikanischen Tanz sind dies
      die Techniken nach Laird [11] und Romain [18], im Stan-
      dardbereich die Techniken nach Moore [15, 6] und Howard
      [5]. Im Bereich des DTV dominieren hier die Techniken
      nach Laird [11] und Moore/ISTD [6].

      a) Anfaenger
         Sie haben KEINE Chance die Grundfiguren der Gesell-
         schaftstaenze aus einem Buch zu erlernen. Gehen Sie
         bitte in eine Tanzschule oder einen Tanzkreis mit
         einem qualifizierten Tanzlehrer. Nur so koennen Sie
         die Bewegungen schnell und korrekt erlernen. Alle
         mir bekannten Buecher die den Anspruch erheben, ei-
         nen Kurs fuer Anfaenger zu bieten sind das Papier
         nicht wert, auf dem sie gedruckt sind, auch wenn
         hehre Namen draufstehen [z.B. 12].
         Videos oder Multimediaapplikationen haben hier
         moeglicherweise eher eine Berechtigung, weil der Auf-
         nahmekanal ueber Augen und Ohren besser funktioniert,
         als die Umsetzung einer Textinformation.

      b) Fortgeschrittene Tanzschueler, Tanzkreise und Vor-
         turnierlevel
         Fuer die Nachbereitung von Figurenmaterial sind ge-
         eignete Buecher am Markt zu finden. Auch hier gilt,
         dass das Erlernen von neuen Figuren aus dem Buch
         schwer ist, die Nachbearbeitung von bereits moto-
         risch erlernten Bewegungsablaeufen jedoch moeglich
         ist. Hier sind ernsthafte Umsetzungen der Techniken
         am Markt und koennen empfohlen werden.
         Empfehlenswert:[8,9] evtl. auch [4, 21]. Im Bereich
         der sonstigen Taenze evtl. [3,10,20,24]

      c) Turniertaenzer jeder Ebene
         Die korrekte technische Umsetzung von gehobenem
         Figurenmaterial ist die Basis jeglichen Tanzens.
         Hier sei dem Taenzer angeraten, sich zumindest
         die Grundlagen der Techniken anzueigenen um auch
         im freien Training technische Details nachschlagen
         zu koennen.
         Hier sollten bereits die aktuellen Ausgaben der je-
         weiligen Technik moeglichst in der Originalsprache
         (Englisch) herangezogen werden. Die Technik ist im
         Original nicht schwerer zu lesen als in der deutschen
         Uebersetzung, da die meisten Begriffe sowieso als Ab-
         kuerzungen vorkommen. Leider ist der korrekte Hinter-
         grund der Technik nicht im Buch erklaert und somit
         nicht leicht zugaenglich. Das macht aber nichts,
         technische Details wie z.B. Fussarbeit und Heben und
         Senken koennen auch so nachgeschlagen werden.
         Empfehlenswert: [1,6,11], weiterfuehrend: [5, 7,14,
         15,17,18,19,22,23] fuer hochklassige Turnierpaare
         [16,19,25,26,27].

      d) Tanzlehrer in Ausbildung, Schueler in Uebungslei-
         ter- und Trainerlehrgaengen
         Herzlichen Glueckwunsch, Sie muessen die Technik
         auswendig herunterbeten und demonstrieren koennen
         und bis in den letzten Buchstaben verstanden haben.
         Gottseidank gibt es hier Hilfestellungen von Ihrem
         Schulungsleiter.
         "Die Technik" heisst in Deutschland fuer Latein [11]
         inklusive [28] und fuer Standard [6]. Insbesondere ist
         nicht mehr gueltig [18].

      Bezugsquellen: Als Bezugsquellen fuer deutsche Litera-
      tur kann der Buchhandel dienen, die englischsprachige
      Literatur ist eher im Versandhandel (Bezugsquellen siehe
      unten) zu haben, sofern sie nicht vergriffen ist und nur
      noch antiquarisch in jahrelanger Suche zu ergatten ist.
      Einzelne Dokumente werden auch von Tanzlehrer- oder Trai-
      nerorganisationen verteilt und sind extrem schwer oder
      gar nicht zu beziehen.

      a) Dancesport International Ltd. in London,
         E-Mail: handsltd@pncl.co.uk

      b) Condor Musikvertrieb
         http://profitanzsport.de/condor

      c) Casa Musica
         http://www.CasaMusica.de

      d) ISTD
         http://www.istd.org


    1 Allgemeiner Deutscher Tanzlehrerverband
      Der Wiener Waltzer - revidierte Technik.
      TSTV-Brief 2,1994.

    2 Boeh, Sarah M.
      The effectiveness of Labanotation in learnig ballroom
      dance.
      Diss. (Ohio State Univ.),1992.

    3 Bottomer, P.
      Tango Argentino - The Technique.
      Saxon Printing Ltd., Derby,1990.

    4 Fern, E.
      Wir lernen tanzen.
      Falken,1998.

    5 Howard, G.
      Technique of Ballroom Dancing.
      IDTA (Sales) Ltd., Brighton,1976.
      ISBN 0 900326 19 0
      Ueberarbeitung 1995

    6 Imperial Society of Teachers of Dancing.
      The Ballroom Technique.
      Lithoflow Ltd., London,1991.

    7 Jacques, H.
      Ballroom Dancing - The Theory and Practice of the
      Revised Technique.
      (NATD) Mead Ltd., London,1959 ?.

    8 Krombholz, G., Lais-Haase, A.
      Richtig Tanzen 2 - Standardtaenze von den Grundformen
      zu den Tanzabzeichen.
      BLV Muenchen,1994.

    9 Krombholz, G., Lais-Haase, A.
      Richtig Tanzen 1 - Lateinamerikanische Taenze von den
      Grundformen zu den Tanzabzeichen.
      BLV Muenchen,1994.

   10 Krombholz, G., Lais-Haase, A.
      Richtig Tanzen 3 - HipHop, Tango Argentino, Mambo/Salsa,
      Discofox, Beat, Twist, Boogie, Charlston, Muenchner
      Francaise u.a.
      BLV Muenchen,1999.

   11 Laird, W.
      Technique of Latin Dancing.
      IDTA (SAles) Ltd., Brighton,1961.
      ISBN 0 900326 21 2
      Ueberarbeitung 1988

   12 Laird, W.
      Die neue Tanzschule.
      Tien Wah Press, Singapur,1994.

   13 Laird, W.
      Die lateinamerikanischen Taenze.
      Bachmann, Frankfurt,??.

   14 Moore, A.
      Ballroom Dancing.
      Pitman & Sons, London,1936.

   15 Moore, A.
      The Revised Technique of Ballroom Dancing.
      Biddles Ltd., Guildford,1948.

   16 Moore, A.
      Popular Variations.
      Biddles Ltd., Guildford,1954.

   17 Moore, A.
      Gesellschaftstanz.
      Fritz Ifland, Stuttgart,1975.

   18 Romaine, E., Pearson, P. (Editors)
      The Revised Technique of Latin American Dancing.
      (ISTD) Euston Hall, London,1974.

   19 Romain, E. (Editor)
      Popular Variations in Latin-American Dancing.
      (ISTD) Houldershaw Ltd., Rayleigh,1982.

   20 Santi, V.
      Technik Mambo-Salsa.
      Selbstverlag,1991.

   21 Silvester, V.
      Modern Ballroom Dancing.
      Barrie & Jenkins Ltd., London,1977.

   22 Smith-Hampshire, H.
      The Viennese Waltz.
      Selbstverlag,1987.

   23 Stuber, H., Stuber, U. (Hrsg.)
      Woerterbuch des Tanzsports.
      Kastell Verlag, Muenchen,1990.

   24 Weber, B., Weber, F.
      Dancing - Moderne Discotaenze: mit Mambo und Salsa.
      Falken, Niedernhausen,1989.

   25 Willis, C.R.
      Leading Competition Figures for the Tango and Quickstep.
      Selbstverlag,1981.

   26 Willis, C.R.
      Competition Figures - Charts and Footpatterns.
      Selbstverlag,1984.

   27 Willis, C.R.
      Leading Competition Figures for the Waltz and Foxtrot.
      Selbstverlag,1992.

   28 Laird, W.
      Supplement of Technique of Latin Dancing
      Brighton, 1997
      ISBN 0 900326 360

---------------------------------------------------------

c. Gute Webseiten
-----------------

   Deutscher Tanzsportverband (DTV)
   http://www.tanzsport.de

   Deutscher Rock'n'Roll und Boogie Woogie-Verband (DRBV)
   http://www.drbv.de

   Deutscher Twirling-Sport Verband (D.T.S.V)
   http://www.tanzsport.de/twirling

   Hamburger Tanzsportverband (HATV)
   http://www.hatv.de

   Tanzsportverband Baden-Wuerttemberg (TBW)
   http://www.tbw.de

   Landestanzsportverband Bayern (LTVB)
   http://www.ltvb.de

   Hessischer Tanzsportverband (HTV)
   http://www.htv.de

   Landestanzsportverband Berlin
   http://www.LTV-Berlin.de

   Landestanzsportverband Brandenburg (LTVBR)
   http://www.tanzsport.de/dtv_ltv/brandenburg/

   Tanzsportverband Nordrhein-Westfalen (TNW)
   http://www.tnw.de

   Vereine im TBW
   http://www.tbw.de/tbw

   Vereine im LTVBR
   http://www.tanzsport.de/dtv_ltv/brandenburg/vereine.html

   Vereine im TNW
   http://www.tnw.de/vereine

   Tanzsportvereine (D) nach Regionen
   http://www.tanzsportvereine.de/

   Tanzpartnersuche
   http://www.tanzpartner.de/

   Richard Stoll - Auf dieser Hompage findet sich u.a. eine
   auszugsweise deutsche Uebersetzung der Revised Technique
   von Alex Moore
   http://staff-www.uni-marburg.de/~stoll

   Kai Juerges - Auf dieser Homepage finden sich u.a. Infos
   zur Geschichte der Tanzsports, diese FAQ in der neuesten
   Version und kurze Berichte zu einigen Standard-Meister-
   schaften im TNW
   http://www.juerges.de


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d. Abkuerzungen
---------------

   Um das Lesen von Figurenbeschreibungen zu erleichtern,
   nachfolgend eine Liste der gebraeuchlichen Abkuerzungen
   auf deutsch (mit englischen Entsprechungen) und auf eng-
   lisch (mit deutschen Entsprechnungen):

   deutsch     Bedeutung                         englisch
   ------------------------------------------------------
   AP          aussenseitlich Partner            OP
   B           Ballen                            B
   CPP         Contra-Promenadenposition         CPP
   DM          Diagonal zur Mitte                DC
   DW          Diagonal zur Wand                 DW
   F           Ferse                             H
   G           gerade (Neigung)                  St
   GB          Gegenbewegung                     CBM
   GBST        Gegenbewegungsstellung            CBMP
   IK          Innenkante                        IE of F
   L           Links (Richtung oder Neigung)     L
   LF          Linker Fuss                       LF
   M           Mitte                             C
   PA          Partner aussenseitlich            PO
   PP          Promenadenposition                PP
   R           Rechts (Richtung oder Neigung)    R
   RF          Rechter Fuss                      RF
   RFP         Rueckfallposition
   TR          Tanzrichtung                      LOD

   englisch    Bedeutung                         deutsch
   -----------------------------------------------------
   B           Ball                              B
   BOF         Ball Of Foot
   C           Center                            M
   CBM         Contrary Body Movement            GB
   CBMP        Contrary Body Movement Position   GBST
   CPP         Counter Promenade Position        CPP
   DC          Diagonally Center                 DW
   DW          Diagonally Wall                   DW
   H           Heel                              F
   L           Left                              L
   LF          Left Foot                         LF
   LOD         Line Of Dance                     TR
   Nat         Natural
   NFR         No Foot Rise
   OP          Outside Partner                   AP
   PO          Partner Outside                   PA
   PP          Promenade Position                PP
   Prog        Progressive
   Q           Quick
   R           Right                             R
   Rev         Reverse
   RF          Right Foot                        RF
   S           Slow
   St          Straight                          G
   T           Toe

| ---------------------------------------------------------
| 6. Salsa, Tango Argentino und Co.
| ---------------------------------------------------------
|
| a. Salsa
| --------
|
| F: Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Salsa,
|    Mambo und Merengue?
|
| A: In der Salsa werden, wenn auch nicht immer ganz einheit-
|    lich verschiedene Styles unterschieden:
|
|    Cubano / Cumbia
|    Kennzeichnend ist eine eher kreisfoermige Bewegung des
|    Paares umeinander herum, Schritte sind eher weniger be-
|    deutend, eher Wickelfiguren mit einer ausgefallenen Arm-
|    technik. In der Regel wird wie bei allen anderen Salsa-
|    styles ein Taktschlag ausgelassen und dies kann der 1.
|    Taktschlag sein (heisst dann eher Cumbiaschritt auf der 2
|    getanzt) oder der zweite oder vierte Taktschlag.
|
|    Alle anderen Styles sind Cross-Body-Lead Style der Salsa:
|
|    LA-Style
|    Sehr dynamische Salsa auf der 1 getanzt. Aehnlich wie beim
|    Mambo mit schnellen Mehrfachdrehungen, Fallfiguren (Dips),
|    Wuerfen .... eine Form der Salsa die sehr Publikumswirksam
|    getanzt werden kann. Der LA-Style kennt auch Open Shines /
|    Footwork, also Schrittkombinationen die ohne den Partner
|    getanzt werden koennen.
|
|    NY-Style / Eddie Torres Style
|    Ein spezieller NY-Style ist der Eddie Torres Stil. Wird auch
|    als Cross-Body-Lead Style auf einer Linie getanzt, ist we-
|    sentlich weicher und weniger dynamisch als der LA-Style. Kennt
|    ebenso auch Footwork, verwendet aber im Paartanz kaum die
|    akrobatischen Figuren des LA-Style. Der NY-Style wird auf der
|    2 getanzt.Vom Charakter her etwas zwischen dem Cumbia-Style und
|    dem LA-Style.
|
|    Mambo / Paladium-Style
|    Eine weitere Form der Salsa ist der Mambo. Auch ein Cross-Body-
|    Lead Style auf der 2 getanzt, hat aber dennoch einen anderen
|    Grundschritt als der Eddie Torres Style. Weil hier der 1. Takt
|    ausgelassen wird hat der  Mambo mehr Aehnlichkeiten mit den Latein
|    Ballroom-Taenzen bei denen die Schritte auf den Takt 2,3,4 gesetzt
|    werden. Die Figuren sind eher wieder akrobatisch / dynamisch auf
|    Publikumswirksamkeit ausgelegt. Im Gegensatz zu den beiden
|    anderen Cross-Body-Lead Styles gibt es hier kein Footwork. Der
|    Mambo-Style ist die Turniertanz-Variante der Salsa und hat in
|    den Tanzlokalen die geringste Bedeutung.
|
|    Merengue
|    Alle Taktschlaege werden gesetzt. Die Merengue kann sehr eng
|    getanzt werden aber auch hier sind Drehungen und Wickelfiguren
|    der Arme ueblich. Der Grundschritt ist mit einem abwechselnden
|    rechts-links-belasten der einfachste aller denkbaren Grund-
|    schritte. Auch wenn viele Figuren aus dem Cubano-Stil getanzt
|    werden koennen werden sie in der Merengue eher langsamer aus-
|    gefuehrt. Auch hier bewegt sich das Paar dabei in der Regel
|    staendig umeinander herum.
|
|    Baccata
|    Hier besteht der Grundschritt im Gegensatz zu Salsa oder Meren-
|    gue aus 4 Schritten auf 4 Taktschlaegen. Baccata ist ein Liebes-
|    tanz, wird eigentlich immer sehr eng getanzt und man verzichtet
|    auf alle Figuren die komplizierter sind als 4 Schritte zur Seite
|    / nach vorn oder hinten mit einer gemeinsamen Drehung. Isolierte
|    Herren oder Damenbewegungen sind eher untypisch. Die Betonung
|    liegt eher auf einer eleganten (gemeinsamen) Hueftbewegung.

---------------------------------------------------------
7. Zu dieser FAQ
---------------------------------------------------------

a. Disclaimer
-------------

   Die AutorInnen dieser FAQ uebernehmen keine Gewaehr fuer
   die Richtigkeit der hier gemachten Angaben.

   Die Vervielfaeltigung und Verbreitung dieser FAQ ist aus-
   druecklich erwuenscht. Eine Ruecksprache eruebrigt sich
   auf jeden Fall, sofern die FAQ vollstaendig weiter verteilt
   wird.

   Bei auszugsweiser Verbreitung bitten die AutorInnen, Ant-
   worten nicht aus dem Zusammenhang zu reissen. In diesem
   Falle wird um Ruecksprache gebeten. Fuer falsch oder un-
   vollstaendig zitierte Texte kann selbstverstaendlich eben-
   falls keine Gewaehr uebernommen werden.

   Fuer saemtliche Buch- und Webseiten-Empfehlungen gilt: Die
   AutorInnen dieser FAQ machen sich den Inhalt derselben nicht
   zu eigen, bei rechtswidrigen oder strafrechtlich relevanten
   Inhalten distanzieren die AutorInnen sich auf jeden Fall von
   den entsprechenden Inhalten.

   Diese FAQ kann und will keine vollstaendige Liste aller
   Kontaktadressen, Buecher, Webseiten o.ae. bieten. Sie
   versucht allerdings, so nahe wie moeglich an das Optimum
   zu kommen. Dazu ist die Mithilfe aller Leser notwendig!

   Erweiterungen sind immer willkommen. Bitte schickt kom-
   plette Frage-Antwort-Texte an faq@juerges.de. Die Erwei-
   terungen werden dann so schnell wie moeglich in die FAQ
   eingebaut und auf dem Server veroeffentlicht. In der NG
   wird die FAQ monatlich gepostet, jeweils zur Mitte des
   Monats.

   Alternativ koennen auch komplette Frage-Antwort-Texte in
   drt gepostet werden, auch wenn ich im Moment nicht sehr
   aktiv selbst mitschreibe, lese ich dort alle Postings.


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b. Mitwirkende
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   Markus Bader
   Florian Baumann
   Mike Forster
|  Stefan Froehlich
   Christian Griesbeck
   Achim Jansen
   Kai Juerges
|  Joerg Lindemann
   Anselm Lingnau
   Detlef Meier
   Frank-Manuel Peter
   Heinz D. Trost
   Marcel Stamm
   Dr. Richard Stoll

Auf Grund von Beschwerden, einzelne Mitwirkende wuerden
wegen der hier veroeffentlichten E-Mail-Adresse zu viel
Spam bekommen, habe ich die E-Mail-Adressen heraus-
genommen. Wer Kontakt zu einem der Mitwirkenden auf-
nehmen moechte, kann jedoch gerne an faq@de-er-te.org
schreiben.

   ...more to come...

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Last Update March 27 2014 @ 02:11 PM